pte20080909018 in Business
OECD erwartet Lebensmittel-Preisexplosion
Agrarinstitut sagt Teuerung von bis zu 60 Prozent vorher
Berlin (pte018/09.09.2008/10:48)
Die Preise für Lebensmittel dürften innerhalb der kommenden zehn Jahre vor einer neuerlichen Teuerungswelle stehen. Das Agrarinstitut der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) http://www.oecd.org prognostiziert in dem Zeitraum einen Preisanstieg von bis zu 60 Prozent. Wie die Welt berichtet, führt das Institut die Preisexplosion mitunter auf den Anbau von Pflanzen für Biosprit zurück. Aus diesem Grund fordert Stefan Tangermann, Direktor für Handel und Landwirtschaft bei der OECD, eine Abkehr von der Kraftstoffförderung. "In der Debatte um die Subventionen muss das Vorsorgeprinzip gelten: Wenn die Staaten ausschließen können, dass durch die Förderungen Verletzungen des Rechts auf Nahrung entstehen, nur dann können diese weiterhin bestehen. Derzeit existieren jedoch noch keine Überwachungsmechanismen, die dies verhindern", erklärt Armin Paasch, Welthandelsdelegierter bei der Menschenrechtsorganisation FIAN Deutschland http://www.fian.de , im pressetext-Gespräch.
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