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pte19980128008 in Business

Neues Pflegemittel für rostige Metallskulpturen

Neues Verfahren läßt Metallskulpturen in neuem Glanz erstrahlen


Los Alamos (pte) (pte008/28.01.1998/09:45)

Besonders in Großstädten sind im Freien stehende Kunstobjekte der Zerstörung durch sauren Regen ausgesetzt. Waffenentwickler in Los Alamos haben nun eine neue Methode entwickelt, die ursprünglich die Behälter von Nuklearwaffen vor Korrosion schützen sollten. Dabei werden die Oberflächen mit einer dünnen Metallschicht bedeckt. Nach der Behandlung kehrt der metallene Glanz wieder und Rost hat keine Chance mehr.

Bei dieser Technik werden kleine Tropfen von geschmolzenen Metall auf das Objekt aufgesprüht. Dabei wird das Sprühmaterial in einem elektrischen Lichtbogen geschmolzen und mit Gas unter Hochdruck ausgeblasen. Da die Metalltropfen klein genug sind, kühlen sie auf der Oberfläche sehr schnell ab und können keine Hitzeschäden verursachen. Geeignet ist jedes leitende Metall wie Aluminium oder Bronze, welche seit jeher von Künstlern bevorzugt werden. Die Schichten können in Dicken zwischen einem Millimeter und mehreren Zentimetern aufgetragen werden. Gerade für Kunstwerke mit filigranen Strukturen sei diese Technik hervorragend geeignet. [Quelle: Jan Oliver Löfken, New Scientist]

* Eiszeit am Computer simuliert *
Wissenschaftler aus Potsdam haben erstmals die letzte Eiszeit im Computer simuliert. Demnach war es auf dem Höhepunkt der Eiszeit vor 21.000 Jahren im Mittel 8,7 Grad kälter als heute. Diese Genauigkeit erzielten die Wissenschaftler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung durch die Koppelung eines Modells der Luftströmungen mit einem Computermodell, das die Strömungen des Ozeans simuliert. Wie sie in der Fachzeitschrift Nature schreiben, hat ganz besonders die Änderung der Meeresströme zur damaligen Abkühlung beigetragen. Auch für die Berechnung aktueller Klimaänderungen könnten sich diese Modelle als nützlich erweisen. "Dies ist der entscheidende Test für die Glaubwürdigkeit von Klimamodellen, auf die sich auch die Klimaabschätzungen für das nächste Jahrhundert stützen," erklärte dazu der Leiter der Potsdamer Forschergruppe, Professor Martin Claussen. [Quelle: PIK] (Ende)
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