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pte20200526030 Forschung/Entwicklung, Medizin/Wellness

Neues Kontrastmittel gelangt in alle Blutgefäße

"XlinCA" liefert laut Forschern der Universität Zürich eine deutlich präzisere Bildgebung


"XlinCA" zeigt sämtliche Blutgefäße eines Mäusekopfes (Foto: uzh.ch, Willy Kuo)

Zürich (pte030/26.05.2020/10:30) - Das von Forschern der Universität Zürich http://uzh.ch entwickelte Röntgenkontrastmittel mit "XlinCA" gelangt zuverlässiger als bisherige Substanzen in alle Blutgefäße und ermöglicht laut den Experten eine präzisere Bildgebung. Die bislang verwendeten Kontrastmittel werden jeweils härtenden Plastikharzen beigemengt, bevor sie in die Blutgefäße von euthanasierten Tieren injiziert werden. Allerdings ist es schwierig, die feinen Kapillaren in diversen Organen vollständig mit den zähflüssigen Harzen zu füllen.

Brauchbarere Untersuchungen

"Ohne jahrelange Erfahrung mit der richtigen Injektionstechnik sind die Kapillaren oft nicht oder nur teilweise gefüllt. Bis zu einem Viertel der resultierenden Bilder sind deswegen unbrauchbar", umreißt Willy Kuo, Postdoktorand am Physiologischen Institut der UZH, die Problemlage. Gegenüber bisherigen Kontrastmitteln könnten mit XlinCA bis zu 25 Prozent der Versuchstiere eingespart werden. Das neue Mittel ermögliche es, die Blutgefäße vollständig und ohne Unterbrüche abzubilden. Zudem lassen sich laut den Experten mehrere Organe oder gar ganze Tiere wie Mäuse gleichzeitig untersuchen.

Das Grundproblem konventioneller Verfahren ist, dass sich Plastik und Wasser nicht mischen lassen. Dadurch entstehen stets Wassereinschlüsse, in denen das Kontrastmittel fehlt, was die räumliche Darstellung der Blutgefäße auf dem Röntgenbild unterbricht. Wasserlösliche Röntgenkontrastmittel, die in der Medizin verwendet werden, haben dieses Problem zwar nicht. Allerdings lassen sich diese nicht aushärten und treten binnen Minuten durch die Blutgefäßwände in das umliegende Gewebe aus.

(Ende)
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