pte20070509015 in Leben
Neuer Behandlungsansatz für Epilepsie und Schizophrenie
SUMO kann Informationsaustausch zwischen Zellen regulieren
Bristol (pte015/09.05.2007/10:00)
Die Erhöhung der Werte eines Proteins im Gehirn könnte einen neuen Ansatz zur Behandlung von Krankheiten wie Epilepsie und Schizophrenie ermöglichen. Wissenschafter der University of Bristol http://www.bris.ac.uk gehen davon aus, dass das Protein SUMO die Menge der Informationen, die an die Zellen übermittelt werden, verringert. Eine Reizüberflutung ist für viele Krankheiten charakteristisch, die das Gehirn betreffen. Im Gehirn gibt es rund 100 Mio. Nervenzellen, die jeweils über 10.000 Synapsen verfügen, die sie mit anderen Nervenzellen verbinden. Diese Verbindungen übermitteln über die Rezeptoren Informationen zur Kontrolle der Gehirnfunktionen. Bei einem gesunden Gehirn können die Synapsen die Menge der übermittelten Informationen kontrollieren. Zu viele Informationen führen ebenso zu Problemen wie zu wenige. Details der Studie wurden in Nature http://www.nature.com veröffentlicht.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
