pte19971124005 in Business
Neue Technik zum Aufspüren von Landminen
Signale von Metalldetektoren werden mit Mikroprozessoren ausgewertet
Wien (pte) (pte005/24.11.1997/10:44)
Ein Forscherteam der Duke University in North Carolina http://www.duke.edu/ hat ein Verfahren entwickelt, um Landminen besser aufzuspüren. Das System basiert auf den üblicherweise eingesetzten Metalldetektoren. Sie erzeugen eine Magnetfeld, das das Erdreich durchdringt und durch Metallgegenstände gestört wird. Überschreitet diese Störung einen Grenzwert, zeigt dies der Detektor an. Daß sich die Art der magnetischen Störung auswerten läßt und somit besser auf die Natur des entdeckten Metallgegenstandes geschlossen werden kann, haben die Forscher jetzt gezeigt.Sie werten die Signale, die der Detektor empfängt mit Hilfe eines Mikroprozessors aus. So läßt sich beispielsweise die Geometrie eines Körpers erkennen und damit die Wahrscheinlichkeit abschätzen, ob es sich um eine Mine handelt. Mit einem nur kurz induzierten Magnetfeld ist es außerdem möglich, ein ebenso kurzes Signal zu bekommen. Wie dieses Echo "verhallt", gibt weiteren Aufschluß über das Entdeckte. Mit dem Verfahren erhöht sich die Trefferwahrscheinlichkeit für die Minensucher erheblich. "Bisher wurden für eine Mine 100 Schrottteile ausgegraben. Mit unserem System sind das nur 20 bis 25", sagte der Leiter des Projektes Lawrence Carin http://www.duke.edu/people/lcarin.html (Ende)
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