pts19990827004 in Business
Neue Internet-Initiativen europaweit
Bayern gründet "Forum Electronic Sourcing" - D 21 auf den Gleisen
München (pte) (pts004/27.08.1999/07:00)
Die Kanzler-Initiative "Österreich ans Internet" dient nun offenbar auch als Anregung für die Nachbarländer. Nach der Initiative "D 21" in Deutschland und der "Informationsgesellschaft Schweiz" geht nun auch Bayern in die Offensive. Um das Angebot für den Internet-Handel überschaubarer zu machen, wurde am Donnerstag in München das "Forum Electronic Sourcing" offiziell gegründet. In dem Forum haben sich zahlreiche Firmen und Institutionen aus den Bereichen Software, Logistik und Finanzdienstleistungen zusammengefunden, um den E-Commerce in Bayern voranzutreiben. Mit dem Komptenzzentrum für Electronic Sourcing soll das Angebot im Internet-Handel überschaubarer werden und auch Einzelhändlern und Mittelstand die Vorteile von E-Commerce verdeutlicht werden.Schon zu Beginn des Sommers wurde "Initiative D 21" in Deutschland gestartet, die aus Computerfeinden Computerfreunde machen will. http://www.initiatived21.de/ Der Zusammenschluß von Unternehmen und Verbänden wirbt um Sympathie und Akzeptanz von Computern und Internet in Wirtschaft, Verwaltung, Schulen und Privathaushalten. In "D 21" fließen unter anderem die von Altbundespräsidenten Roman Herzog angeregte Kampagne "Fit für die Informationsgesellschaft" und die IBM-Initiative "D 21" ein. Ziel der Gemeinschaftsaktion ist es, "die Kommunikationswirtschaft in Deutschland zu stärken", sagte Jörg Menno Harms, Vorsitzender der Geschäftsführung des Computerkonzerns Hewlett-Packard. Kürzlich stellte er zusammen mit IBM-Chef Erwin Staudt und Debis-Chef Klaus Mangold die Ideen Bundeskanzler Gerhard Schröder vor, der als Schirmherr ins Boot geholt werden soll. Auch Alcatel SEL ist mit dabei.
In der Schweiz will die Koordinationsgruppe Informationsgesellschaft (KIG) der Schweizer Bundesregierung dem Internet im Behörden- und Geschäftsverkehr sowie im Bildungsbereich zum Durchbruch verhelfen. Geplant ist ein elektronischer Behördenschalter in Form einer Website, die die Bürger an die zuständigen Verwaltungsstellen verweist. Auch sollen die Eidgenossen künftig ihre Steuererklärung online ausfüllen können. Im elektronischen Geschäftsverkehr hat die KIG insbesondere die Kleinbetriebe im Visier. Bereits im Herbst will das Parlament außerdem über einen virtuellen Campus für den Hoch- und Fachhochschulbereich entscheiden. Hierzu soll es eine Ausschreibung in Höhe von 30-Millionen-Franken geben. Das Bundesamt für Kultur plant zudem, die Kulturgüter der Schweiz digital zu erfassen und so öffentlich zugänglich zu machen. Das Projekt ist mit rund 50 Millionen Franken angesetzt. (hightext) (Ende)
| Aussender: | Oesterreich ans Internet |
| Ansprechpartner: | ws |
| Tel.: | 01/406 15 22-0 |
| E-Mail: | redaktion@pressetext.at |
| Website: | www.austria.gv.at/go_on/ |
