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pte19971022014 in Business

Nerven für Juckreize entdeckt

Jucken geht offenbar nicht durch schmerzleitende Nervenbahnen


Erlangen (pte) (pte014/22.10.1997/22:09)

Die neurowissenschaftlichen Lehrbücher müssen jetzt wohl umgeschrieben werden. Hermann Handwerker von der Universität Erlangen hat erstmals Nerven für Juckreize entdeckt. Juckreize, so die bisherige Lehrmeinung, seien schwache Schmerzempfindungen, die von schmerzleitenden Nervenbahnen ins Gehirn transportiert würden. Der Grund für diese Annahme: Es wurden keine Nervenenden (Rezeptoren) gefunden, die speziell auf Juckreize reagierten.

Der Erlangener Physiologe konnte jedoch Rezeptoren nachweisen. Dafür verdrahtete er zunächst die Beine seiner Versuchspersonen mit empfindlichem Laborgerät, um die unter der Haut liegenden Nerven belauschen zu koennen. Dann "nervte" er seine freiwilligen Probanden mit Hitze, schmerzhaftem Druck oder mit Histamin, einem juckreiz-auslösenden Allergen.

Handwerker konnte dabei Nervenenden identifizieren, die nur auf das juckende Histamin reagieren, nicht aber auf Schmerzreize. Die dazugehörigen Nervenbahnen leiten die Empfindung mit einer Geschwindigkeit von einem halben Meter pro Sekunde an das Gehirn weiter - fünfmal langsamer als die schnellen Schmerzbahnen. Ob die neu entdeckten Juck-Rezeptoren auch für die Empfindung des Kitzelns verantwortlich sind, weiß Handwerker noch nicht. http://www.newscientist.com/ns/971018/nitchy.html

* US-Wissenschaftler konnten erstmals HIV-Infektion experimentell blockieren *
Wie das Journal of Experimental Medicine berichtet, entdeckten die Forscher ein Molekül, daß den Eintritt des Aids-Virus in eine menschliche Zelle verhindert. Dieses Molekül, ein sogenanntes Peptid, bindet an die Oberfläche menschlicher Zellen. Es blockiert dabei einen Rezeptor, der auch Aids-Viren als Andockstelle dient. Mit Hilfe ihres neu entdeckten Moleküls konnten die Forscher im Reagenzglas erfolgreich die Infektion menschlicher Zellen durch Aids-Viren verhindern. Ihrer Ansicht nach könnte das Molekül der Vorläufer für eine völlig neue Form von Anti-Aids-Mitteln sein. [Quelle: Science Now]

* Knoblauch als Mikroben-Abwehr *
Seit jeher wurden dem Knoblauch wundersame Kräfte zugeschrieben - er soll nicht nur vor Vampiren schützen, sondern auch das Leben verlängern koennen. Ein Forschungsteam des israelischen Weizmann-Instituts fand nun heraus, daß der Verzehr von Knoblauch vor vielen Mikroben schützen kann. Eine der therapeutisch wichtigen Substanzen im Knoblauch ist das Allicin, jenes Eiweiß, das nicht nur den typischen Knoblauch-Geruch verantwortet, sondern die Pflanze auch vor Bodenparasiten schützt. Allicin wehrt Mikroben ab, indem es Emzyme (Zystein-Proteinase und Alkohol-Dehydrogenase) blockiert, mithilfe derer die Krankheitserreger in Gewebe eindringen können. Dieser Enzyme bedienen sich viele Krankheitserreger: Bakterien, Viren und Pilze. http://www.weizmann.ac.il/Press_Releases/news_garlic.html (Ende)
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