pte20090529019 in Business
Neokolonialismus: Wenn Banker zu Bauern werden
Konzerne machen armen Farmern Ackerflächen streitig
Washington/München (pte019/29.05.2009/12:15)
Banken, Investmentfonds und internationale Konzerne haben sich in den vergangenen Jahren verstärkt auf Ackerland in ärmeren Ländern gestürzt. Dabei nutzen sie für strategische Investitionen nicht nur Finanzprodukte wie Agrarlandfonds oder Derivate (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/090417014/), um an der Wertschöpfungskette partizipieren zu können. Darüber hinaus kaufen sie sowohl ganze Ackerböden als auch Schweine- oder Geflügelfarmen auf und beteiligen sich am physischen Handel mit Agrarrohstoffen. Dieses relativ neue Mrd.-Geschäft kann für die Bevölkerung und die ansässigen Bauern vor Ort sowohl positive als auch negative Folgen haben. Kritiker wie die Welternährungsorganisation FAO http://www.fao.org warnen vor einer Verdrängung kleiner Farmer durch internationale Konzerne und sprechen von Neokolonialismus.
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