Gegen Datenlimit in den USA: Netflix attackiert FCC
Anbieter sieht gezieltes Taktieren zum Vorteil für klassisches Fernsehen
![]() |
Daten: Videos schrauben Datenverbrauch hoch (Foto: Marko Greitschus/pixelio.de) |
Los Gatos (pte025/13.09.2016/11:30) Das bekannte Streaming-Portal Netflix http://netflix.com hat die US-amerikanische Federal Communications Commission (FCC) http://fcc.gov aufgefordert, die Datenobergrenze von derzeit 300 Gigabyte in Heimnetzwerken anzuheben, um US-Kunden ein optimales Angebot zu bieten.
Insgeheime Taktik vermutet
"Datenlimits und ausschließlich auf der Nutzung basierende Tarife entmutigen Konsumenten im Verbrauch und behindern möglicherweise einige Haushalte dabei, Internet-Fernsehen in den Mengen zu nutzen, wie sie es gerne täten", erklärt Netflix. "Aus diesem Grund muss die Federal Communications Commission erkennen, dass Datenlimits im Festnetz und mobilen Netzwerken eine unzumutbare Limitierung des Internet-Fernsehens darstellen", so Netflix.
Experten vermuten hinter der Forderung zur Limit-Aufhebung für Streaming-Anbieter eine gezielte Taktik, um Menschen wieder zur klassischen Art des Fernsehen zurückzugewinnen. Deshalb kritisiert Netflix, dass die aktuell maximal abrufbaren 300 Gigabyte im Heimnetzwerk für den durchschnittlichen Nutzer in den USA gerade so ausreichen.
Unverhältnismäßig definiertes Limit
Beim Ansehen von Videos werden bereits nach wenigen Minuten große Datenmengen verbraucht, deshalb sei das Limit nicht verhältnismäßig. "Der überdurchschnittliche Nutzer von heute ist der durchschnittliche Nutzer von morgen", unterstreicht Netflix. Bislang ist noch unklar, ob die Federal Communications Commission Änderungen an der Obergrenze durchführen will.
(Ende)| Aussender: | pressetext.redaktion |
| Ansprechpartner: | Sabrina Manzey |
| Tel.: | +43-1-81140-305 |
| E-Mail: | manzey@pressetext.com |
| Website: | www.pressetext.com |


