pts20150423010 Auto/Verkehr, Technologie/Digitalisierung

UNIQA Österreich: Facebook hui, Kfz-Telematik pfui?

Warum der Trend zu Kfz-Telematik-Tarifen unaufhaltsam ist


Wien (pts010/23.04.2015/10:00) UNIQA Österreich ist mit SafeLine einen Schritt voraus und stellt jetzt Update und neue App vor
- Ab 2018 werden alle fabrikneuen Autos automatisch mit dem Notrufsystem eCall ausgestattet
- Dolphin Technologies erklärt, warum sich die Versicherungswirtschaft an diese neuen Gegebenheiten anpassen wird

Dass Autohersteller künftig das automatische Notrufsystem eCall in Autos einbauen, ist längst besiegelt. Was dieser Trend für den Versicherungsmarkt bedeutet, weiß Robert Wasner, Sachversicherungsvorstand UNIQA Österreich: "Wie schon in einigen Nachbarländern werden auch hierzulande Kfz-Telematik-Tarife die logische Folge dieser Entwicklung sein." UNIQA Österreich arbeitet bereits seit 2007 mit dem Versicherungs-Telematik-Anbieter Dolphin Technologies zusammen, um diesen Trend zu antizipieren. Das Ergebnis ist ein Kfz-Tarif namens SafeLine, der Kunden mehr Sicherheit bietet. Jetzt wurde die SafeLine-Technik auf den technisch letzten Stand gebracht.

Auf Wunsch der EU sollen ab 2018 alle fabrikneuen Autos verpflichtend mit eCall, einem automatischen Notrufsystem ausgestattet sein, das bei einem Autounfall GPS-Positionsdaten und weitere wichtige Informationen an eine zentrale Notrufstelle weiterleitet. Für diese Maßnahme hat sich die EU vor allem aus Sicherheitsgründen entschieden. Oft geht im Fall eines Unfalls wertvolle Zeit verloren, weil die Beteiligten den genauen Unfallort nicht kennen oder nur schlecht beschreiben können. Damit will die EU jetzt Schluss machen. Franz Meingast, Vertriebsvorstand UNIQA Österreich: "Im Zeitalter sozialer Medien wundert es kaum, dass die Technologie bald auch im Kfz-Bereich Einzug halten wird. Das eröffnet viele neue Möglichkeiten." Auch wenn der Trend noch skeptisch gesehen wird, wie eine Studie im Auftrag von UNIQA Österreich belegt, gibt es auch immer mehr Befürworter. Rund 40 Prozent könnten sich vorstellen auf einen Telematik-Tarif umzusteigen, wenn sie dafür Prämie sparen würden. Jeder zweite Österreicher nutzt täglich ein soziales Netzwerk, obwohl knapp 87 Prozent wissen, dass Fotos, Videos und Postings gespeichert werden. Wasner: "Es ist eine Frage der Zeit. Immerhin würden Kunden, die sich für einen Kfz-Telematik-Tarif entscheiden, dann eine risikoadäquate Prämie bezahlen." Zum Beispiel könnten so sehr junge Fahrer beweisen, dass sie eben nicht das Klischee von risikoreichen Autofahrern erfüllen, und sich eine günstigere Prämie sichern.

UNIQA Österreich hat auf den Trend bereits reagiert. Gemeinsam mit Dolphin Technologies wurde 2007 der SafeLiner eingeführt. Allerdings schöpft dieses Produkt heute noch nicht alle Möglichkeiten, die Kfz-Telematik bietet, zur Gänze aus, denn die Prämie wird nicht anhand des Fahrverhaltens, sondern wie bei herkömmlichen Kfz-Tarifen berechnet. Belohnt werden jene Kunden, die das Auto wenig benutzen. Um das berechnen zu können, erhält UNIQA Österreich die Info, wie viel Kilometer gefahren wurden. Davon wird dann anschließend der Umweltbonus berechnet, der die Prämie im besten Fall um bis zu 25 Prozent reduzieren kann. Alois Dragovits, Leiter der UNIQA Österreich Versicherungstechnik: "Bislang war der Einbau der SafeLine-Box für viele ein Hindernis. Das wollen wir mit einer bequemeren und schnelleren Lösung jetzt ändern." Statt wie bislang 90 Minuten wird der Einbau der GPS-Box nur noch 30 Minuten in Anspruch nehmen. Außerdem ist der Notfallknopf nicht mehr wie bisher mit einem Kabel zur Box verbunden, sondern kommuniziert über eine Funkverbindung.

SafeLine App als erste Innovation

Nach wie vor steht die Sicherheit bei SafeLine an erster Stelle. Passend dazu hat sich UNIQA Österreich dazu entschlossen, allen SafeLine-Neu-Kunden eine App zur Verfügung zu stellen, mit der im Notfall nicht mehr nur über den Notfallknopf im Auto, sondern auch via Smartphone gezielt Hilfe geholt werden kann.

Services wie die UNIQA SafeLine App können zukünftig noch weiterentwickelt werden. Harald Trautsch, CEO von Dolphin Technologies: "Damit könnten wir Kunden noch viel mehr Dienste anbieten, die ihr Leben weiter vereinfachen würden." Das reicht etwa von einem elektronischen Fahrtenbuch bis zum automatischen Lösen eines Parkscheins sobald sich das Auto in einer abgabepflichtigen Kurzparkzone befindet. Aus Sicht von Versicherungen reichen die Möglichkeiten aber noch viel weiter. Mit eventbasierter Interaktion (EBI) kann ein kontinuierlicher Kommunikationskanal zu Kunden aufgebaut werden: "So könnten Versicherungen zum Beispiel betroffenen Kunden eine SMS schicken, wenn es draußen Glatteis gibt oder eine Schneefahrbahn, und einen Taxigutschein anbieten, wenn der Kunde sein Auto stehen lässt", so Trautsch.

Per Mausklick zu einem echten Telematik-Tarif

Wie schnell sich Telematik-Tarife auch in Österreich durchsetzen werden, bleibt noch abzuwarten. Wasner: "Wir sind vorbereitet und könnten in Zukunft per Mausklick einen echten Telematik-Tarif anbieten. Vorerst arbeiten wir an zusätzlichen Diensten, die dem Kunden ein gewisses Extra an Service bieten, die App war da nur der erste Schritt."

Foto-Downloads:

Alois Dragovits, Leiter Versicherungstechnik Sach UNIQA Österreich und
Harald Trautsch, Gründer und CEO Dolphin Technologies
http://www.uniqagroup.com/gruppe/rest/download/Dragovits_Trautsch2_FCUNIQA.jpg

Franz Meingast, Vertriebsvorstand UNIQA österreich:
http://www.uniqagroup.com/gruppe/rest/download/Franz_Meingast.jpg

Robert Wasner, Sachversicherungsvorstand UNIQA Österreich:
http://www.uniqagroup.com/gruppe/rest/download/Wasner.jpg

Rückfragehinweis:
DI.Mag. Carolina Burger
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UNIQA Insurance Group
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Juergen H. Gangoly,
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(Ende)
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