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EyePet: Augmented Reality mit Knuddelfaktor für die PS3

Sony lässt virtuelles Haustier ab 23. Oktober aus dem Ei schlüpfen


Wien (pte033/21.10.2009/13:50) Sony setzt mit seinem neuen PS3-Game http://www.playstation.com EyePet auf Augmented Reality mit Knuddelfaktor. Das virtuelle Haustier aus dem Ei, das ab Freitag (23. Oktober) exklusiv in den Wohnzimmern der Playstation-3-Besitzer einziehen soll, verwischt die Grenzen zwischen Realität und Virtualität. Die komplexe Technik hinter dem interaktiven Familienspiel soll jedoch nicht im Vordergrund stehen - vielmehr stünden Spaß und Unterhaltung im Mittelpunkt, wie Sony bei der offiziellen EyePet-Präsentation in Wien betont.

Kamera und Zauberkarte

Grundlage von Eyepet ist zunächst die interaktive Kamera PlaystationEye, die auch im Bundle mit dem Spiel angeboten wird. Diese nimmt die Umgebung der User auf und überträgt sie auf den TV-Bildschirm, auf dem das virtuelle Haustier schließlich gemeinsam mit den Spielern "im Wohnzimmer" erscheint - gestreichelt und gefüttert werden kann. Bedient wird EyePet, neben Controller und Handbewegungen, mit der "Zauberkarte", einem Pad, das sozusagen als Hilfsmittel vor den Nutzern - im Idealfall auf dem Boden - platziert wird und sich auf dem Bildschirm in diverse Situationen und Spiele verwandelt.

Familienmitglied mit pädagogischem Auftrag

Stark vereinfacht gesagt funktioniert EyePet wie ein Tamagotchi. Das virtuelle Haustier schlüpft aus dem Ei und muss dann beim Heranwachsen und Lernen unterstützt werden. Dazu zählt regelmäßiges Füttern ebenso wie Waschen oder aber das Beibringen neuer Spiele. Im EyePet-Programm, das insgesamt auf 15 Tage ausgelegt ist, wird der Nutzer mit seinem Haustier täglich vor neue Aufgaben gestellt, für die es Preise wie zum Beispiel neue Kleidung, Bastelutensilien oder Samen für den Zaubergarten gibt.

Wie ein echtes Haustier will auch das EyePet manchmal in Ruhe gelassen werden. "Spielt man etwas mehr als eine Stunde, wird es 'müde'. Das soll auch dazu dienen, dass Kinder nicht den ganzen Tag vor dem Bildschirm sitzen", sagt Sony-Sprecherin Marlies Frey gegenüber pressetext. Das 15-Tages-Programm erfordere darüber hinaus natürlich kein tägliches Spielen, sondern sei nur insgesamt auf diesen Zeitraum ausgelegt.

Zusatzfunktionen

Abgesehen davon, dass jedes EyePet individuell gestaltet werden kann, können die Nutzer auch selbst zusätzliche Spielzeuge herstellen. Das funktioniert über simples Malen auf ein Blatt Papier, das dann von der Kamera gescannt, vom EyePet virtuell nachgemalt und schließlich in 3D zum Leben erweckt wird.

Ähnlich wie schon bei LittleBigPlanet wird Sony auch EyePet stetig über seine Online-Plattform erweitern. Dort soll es dann neue Spielpakete, Kleidung und diverse Utensilien zum Download geben - teils gratis, teils kostenpflichtig.

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