Fachjournalisten küren "Spiel des Jahres 2006"
Zocker-Spaß "Thurn und Taxis" setzt sich gegen vier weitere Bewerber durch
Berlin (pte017/19.07.2006/11:00) Zehn Fachjournalisten aus Deutschland und der Schweiz haben entschieden: Das Brettspiel "Thurn und Taxis" von Karen und Andreas Seyfarth ist zum "Spiel des Jahres 2006" gekürt worden. Das rund 30 Euro teure Spiel, geeignet für zwei bis vier Personen ab zehn Jahren und vor allem von Spannung geprägt, konnte sich gegen vier ebenfalls für die Endauswahl nominierte Kandidaten durchsetzen. Der begehrte Kritikerpreis wird seit 1979 und somit in diesem Jahr bereits zum 28. Mal verliehen. Erstmals durfte sich ein Ehepaar über das bedeutendste Spielesymbol freuen. Für den Münchner Kleinverlag "Hans im Glück" war es dagegen nach 1991, 1994, 1996 und 2001 bereits der fünfte Erfolg.
"Die Aufgabe, eine Kette von Poststationen in Bayern und Umgebung aufzubauen, zieht die beteiligten Spieler eine Stunde lang in ihren Bann. Die Spannung, ob man die benötigten Streckenkarten erhält und ob die geplante Postkutschenverbindung rechtzeitig steht, ist enorm. Dazu kommt eine redaktionell wie grafisch herausragende Gestaltung", hieß es in der Begründung der Jury. Das Prädikat "Spiel des Jahres" hat der Branche schon einige echte Klassiker wie "Die Siedler von Catan" (1995) oder "Hase und Igel" (1979) beschert. "Der Handel wirft jährlich zahllose Neuheiten auf den Markt, die zwischen lobenswerter Idee und Umsetzung sowie ärgerlicher und unverständlicher Ausführung schwanken. Mit unseren Empfehlungen wollen wir hilfreiche Anregungen für den Kauf von Spielen schaffen", erklärte Jury-Vorsitzender Stefan Ducksch (Bielefeld) gegenüber pressetext.
Neben "Thurn und Taxis" waren noch das trickreiche Legespiel "Aqua Romana", das Fantasy-Brettspiel "Blue Moon City", "Just 4 Fun" für Zahlentaktiker sowie "Seeräuber" im Rennen - der früher so beliebte Würfel kommt dabei jeweils nicht mehr zum Zug. Darüber hinaus vergab die Jury zwei Sonderpreise für "Schatten über Camelot" in der Kategorie "Fantasie" und an "Caylus" als "Komplexes Spiel". Als "Kinderspiel des Jahres 2006", erst zum sechsten Mal verliehen, wurde übrigens "Der schwarze Pirat" von Guido Hoffmann aus dem Verlag Haba ausgezeichnet. Zwei bis vier Spieler ab fünf Jahren sollen in einer malerischen Insellandschaft möglichst viele Goldmünzen einsammeln, wobei Segelschiffe mit einem Blasebalg über das Spielbrett navigiert werden. Daneben wurde erneut eine Empfehlungsliste veröffentlicht, die zehn weitere gute Spiele für das Einstiegsspielalter ab vier Jahren aufführt, zusätzlich Akzente im Bereich der Lernspiele setzt und Wert auf Geschicklichkeitsspiele, witzige Merkspiele und kooperative Spiele legt.
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