Arznei-Studie lässt Actelion-Aktie um 53,3% einbrechen
Verbesserung eines Herzinsuffizienz-Medikamentes fehlgeschlagen
Allschwil (pte038/20.04.2001/14:38) Der Titel des Biopharmakonzern Actelion http://www.actelion.ch hat von gestern Donnerstagabend auf heute morgen 53,3 Prozent von 580 auf 265.50 Franken verloren. Damit riss Actelion auch den Neuen Markt Index SNMI http://www.swx.com mit in die Tiefe, der um 15,6 Prozent gesunken ist. Der Grund für den Fall der Actelion-Aktie sei der Misserfolg des Herzinsuffizienz-Medikaments "Veletri".
Eine Mitteilung, über schlechte Testergebnisse eines neuen Medikamentes für akute Herzinsuffizienz der in Allschwil (BL) angesiedelten Actelion, löste den Einbruch der Aktien aus. Actelion und Genentech gaben heute bekannt, dass Ritz-1, die zweite private Phase II-Studie für Veletri (Tezosentan) - ein intravenöser dualer Endothelin-Rezeptor-Antagonist - den primären Endpunkt verfehlt hat. Als primärer Endpunkt war eine signifikante Verbesserung der Symptome bei akuter Herzinsuffizienz definiert (Dyspnoe, oder Atemnot). "Actelion und Genentech werden gemeinsam die Datenbank der Ritz-Studien analysieren und die weiteren Schritte für die Entwicklung von Veletri diskutieren", so Dr. Hal V. Barron, Senior Director of Cardiopulmonary Research bei Genentech.
Roland Haefeli, Actelion-Pressesprecher, zeigte sich gegenüber pressetext.schweiz unbeeindruckt: "Zum Aktien-Einbruch äussere ich mich generell nicht. Dafür gibt es professionelle Marktbeobachter in Banken. Betreffend den Testergebnissen werden die Daten umfassend ausgewertet und neue Schritte in die Wege geleitet."
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