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pte19971010004 in Business

Mutationen nach Verstrahlung

Studie 11 Jahre nach Tschernobyl


New York (pte) (pte004/10.10.1997/12:48)

Europäische Forscher haben neue Anzeichen dafür geliefert, daß die radioaktive Verseuchung nach dem Atomreaktorunfall von Tschernobyl im Jahr 1986 zu vererbbaren Mutationen geführt hat. Nach einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht der amerikanischen Zeitschrift "Nature" untersuchten die Wissenschaftler aus Schweden und Frankreich Veränderungen am Gefieder von Rauchschwalben aus der Gegend von Tschernobyl. Dabei zeigte sich, daß diese Veränderungen auch bei einem Großteil des Schwalben-Nachwuchses auftraten.

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