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Museum der Moderne - Rupertinum Betriebsgesellschaft mbH
Ansprechpartner: Martin Moser
Tel.: +43 662 842220 601
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05.12.2018 - 12:30 | Museum der Moderne Salzburg
25.07.2013 - 11:00 | Museum der Moderne Salzburg

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pts20191206016 Kultur/Lifestyle, Medien/Kommunikation

Museum der Moderne Salzburg: Rückblick 2019 - Ausblick 2020


Salzburg (pts016/06.12.2019/12:30) - Mit gesteigerten Besucher_innenzahlen beendet Thorsten Sadowsky erfolgreich sein erstes Direktionsjahr am Museum der Moderne Salzburg. Österreichpremieren international bedeutender Künstler_innen, Themenausstellungen, ein Fotografie-Schwerpunkt und die Gewinnung neuer Besucher_innenschichten setzen Akzente im Programm 2020.

Das Jahr 2019 brachte nicht nur die ersten von Thorsten Sadowsky programmierten Ausstellungen, sondern im Vergleich zu 2018 auch ein Plus der Besucher_innenzahlen. Bereits Mitte November wurde der Vorjahreswert überschritten, und es wird erwartet, dass bis zum Jahresende die Zahl von 100 000 Besucher_innen übertroffen wird - das entspricht einer Steigerung von 10 %. Spitzenreiterin mit rund 45 000 Besucher_innen war die Ausstellung der israelischen Künstlerin Sigalit Landau, die von Juli bis November an beiden Museumsstandorten - auf dem Mönchsberg und im Rupertinum - gezeigt wurde. Das zu Ende gehende Jahr stand darüber hinaus im Zeichen von Ausstellungsprojekten, die durch internationale Kooperationen zustande gekommen waren - darunter Ausstellungen über Ernst Ludwig Kirchner und Asger Jorn oder über das 50-jährige Jubiläum der ersten Mondlandung.

"Ich freue mich außerordentlich über die positive und große Resonanz, die wir dieses Jahr sowohl vonseiten der Besucher_innen als auch im Rahmen der Berichterstattung erfahren haben. Dieser Erfolg ist eine Leistung des gesamten Teams - dafür möchte ich mich bei allen Beteiligten herzlich bedanken. Mit einem abwechslungsreichen und anspruchsvollen Programm werden wir 2020 gemeinsam dafür sorgen, dass das Museum der Moderne Salzburg regional, national und international als ein unverwechselbarer Ort für moderne und zeitgenössische Kunst wahrgenommen wird. Zusätzlich rücken wir mit attraktiven Vermittlungsformaten noch mehr unsere Besucher_innen in den Fokus und öffnen das Museum nach außen. Dabei geht es uns nicht nur um das Stammpublikum, sondern auch um neue - vor allem jüngere - Besucher_innenschichten", so Thorsten Sadowsky.

Im Ausstellungsjahr 2020 stechen Österreichpremieren und Einzelausstellungen international wahrgenommener Künstler_innen, wichtige Themenschauen und Kooperationen sowie ein Fotografie-Schwerpunkt hervor. Den Auftakt des neuen Programms bildet eine mit Werken aus der hauseigenen Sammlung bestückte Überblicksschau über Wilhelm Thöny, in der erstmals seit 2010 wieder Grafiken, Zeichnungen und Gemälde des zu Unrecht wenig bekannten Künstlers der österreichischen Moderne gezeigt werden.

Aufgrund notwendiger Renovierungsarbeiten bleibt die Ausstellungsebene [3] auf dem Mönchsberg ab Mai geschlossen, bis sie Ende Juni fulminant mit der ersten österreichischen Retrospektive des britisch-nigerianischen Künstlers Yinka Shonibare CBE wieder eröffnet. Shonibare - einer der bedeutendsten und vielseitigsten Künstler Großbritanniens - untersucht in seinen Werken das Erbe von Kolonialismus und Sklaverei und deren Spuren in der Gegenwart. Die Ausstellung auf dem Mönchsberg vereint rund 60 Arbeiten der letzten 30 Jahre.

Ebenfalls im Sommer eröffnet Orte des Exils, die dritte und vorerst abschließende Ausstellung der Reihe über Künstler_innen mit Exil-Hintergrund. Die Ausstellung lädt zu einer Wiederentdeckung der Schicksale von Else Lasker-Schüler, Wolf Suschitzky, Walter Trier, Victor Papanek, Lotte Laserstein und Louise Kolm-Fleck ein und versucht, die Geschichten dieser Persönlichkeiten in ein neues Licht zu rücken.

Ein weiterer Höhepunkt des Jahres wird ab Herbst 2020 eine zusammen mit der Kunsthalle Krems stattfindende groß angelegte Ausstellung über die in Amsterdam lebende Video- und Filmkünstlerin Fiona Tan sein. Die beiden Schauen, die in Salzburg und Krems nahezu zeitgleich gezeigt werden, bieten einen umfassenden Einblick in zentrale Themen und Begriffe, um die das Denken und Schaffen Fiona Tans kreist, und versammeln neben einer Vielzahl von Videoinstallationen und Fotoarbeiten der letzten zwanzig Jahre auch eigens für den jeweiligen Ausstellungsort produzierte ortsspezifische Arbeiten.

Eine weitere Premiere bietet die im Dezember beginnende Personale des Schweizer Künstlers Not Vital, dessen enigmatisches Schaffen mit Skulpturen, zahlreichen Zeichnungen sowie einer wandgreifenden Installation erstmals in Österreich in einer musealen Einzelausstellung präsentiert wird. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Generali Foundation wird mit einer im Frühjahr beginnenden monografischen Ausstellung zu Friedl Kubelka (= Friedl vom Gröller) sowie der mittlerweile dreizehnten thematischen Sammlungsausstellung ab Herbst und zwei Themenausstellungen im Generali Foundation Studienzentrum in bewährter Weise fortgesetzt.

Das Rupertinum steht kommendes Jahr, beginnend mit Mai 2020, ganz im Zeichen der Fotografie. In Die City - Das Land wird nach 2018 erneut ein Teil der weltweit einzigartigen Sammlungsbestände des Museums an japanischer Fotografie der 1960er- und 1970er-Jahre präsentiert. Während 2018 unter dem Titel I-Photo die Darstellung des Menschen im Mittelpunkt stand, wird sich die kommende Ausstellung dem Leben und der Gesellschaft in der Stadt und auf dem Land widmen. Ab Herbst wird Marina Faust, die mittlerweile siebzehnte Trägerin des seit 1983 vergebenen Otto-Breicha-Preis für Fotokunst, mit einer umfangreichen Personale gewürdigt. Das facettenreiche Werk der Künstlerin ist durch die Verknüpfung von Mode, Architektur, Sachaufnahmen und freien künstlerischen Arbeiten gekennzeichnet.

Ein besonderer Schwerpunkt in der Arbeit des Museum der Moderne Salzburg liegt auf einer Kunstvermittlung, die breite Bevölkerungsschichten anspricht. Bis Dezember 2019 nutzten über 8 300 Besucher_innen die vielfältigen Angebote - Schulworkshops, Ausstellungsgespräche, Führungen, Themenrundgänge, Konzerte u.v.m. Ein eigener Erlebnisraum in der kürzlich eröffneten Ausstellung Die Spitze des Eisbergs lässt die Besucher_innen noch bis April 2020 hinter die Kulissen der Museumsarbeit blicken und lädt zu künstlerisch-kreativer Betätigung ein.

Im kommenden Jahr werden die Programme um neue Formate erweitert, um neue Besucher_innen für Kunst zu begeistern. So nimmt das Museum der Moderne Salzburg das im Oktober 2020 stattfindende 16-jährige Gründungsjubiläum des Hauses am Mönchsberg zum Anlass, über zielgerichtete Vermittlungs- und Rahmenprogramme speziell das jugendliche Publikum - also die Museumsgänger_innen von morgen - anzusprechen.

Mehr Infos und druckfähiges Bildmaterial erhältlich unter: https://www.museumdermoderne.at/de/presse/detail/programmpraesentation-2020/

(Ende)
Aussender: Museum der Moderne - Rupertinum Betriebsgesellschaft mbH
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