pte20070210007 in Leben
Mögliche Ursache des schwangerschaftsbedingten Herzversagens entdeckt
Wissenschaftler identifizieren das Spaltprodukt eines Hormons als Auslöser
Hannover (pte007/10.02.2007/13:30)
Das Spaltprodukt eines Stillhormons könnte die schwangerschaftsbedingte Herzschwäche Prolactin Mediates Postpartum Cardiomyopathy (PPCM) verursachen. Das berichtet ein internationales Forscherteam in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Cell http://www.cell.com/ . Demnach schädigt das bei der Spaltung entstandene Molekül den Herzmuskel und schränkt so die Leistungsfähigkeit der linken Herzkammer ein. Dies führt im schlimmsten Fall zu Herzversagen. Die schwangerschaftsbedingte Herzschwäche ist eine relativ seltene Krankheit, von der Frauen am Ende ihrer Schwangerschaft und in den ersten Monaten nach der Geburt ihres Kindes betroffen sind. Nun hoffen die Forscher, PPCM bei frühzeitiger Diagnose medikamentös behandeln zu können.
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