business

AUSSENDER



communication matters

Ansprechpartner: Dr. Romana Steidl
Tel.: 01-588 39 38
E-Mail: steidl@feei.at

FRüHERE MELDUNGEN

BUSINESS

04.05.2026 - 13:00 | DATA REVERSE® Datenrettung
04.05.2026 - 13:00 | Mag. Katharina Anna Ecker
04.05.2026 - 12:00 | pressetext.redaktion
04.05.2026 - 06:10 | pressetext.redaktion
03.05.2026 - 09:37 | Aktien Global News
pts20010327017 in Business

Mobilfunkbetreiber präsentieren umfassendes Infopaket zum Netzausbau

Forderung nach Rechtssicherheit auf wissenschaftlicher Basis aktueller denn je


Wien (pts017/27.03.2001/11:00)

Die Entwicklung der Branche lässt sich nach wie vor mit einem Wort beschreiben: sie "boomt". Der Gesamtumsatz von Mobilfunkbetreibern und Industrie lag im Jahr 2000 bei 52 Mrd. Schilling. Mit einer "Handydichte" von rund 75 Prozent liegt Österreich in Europa hinter Schweden und vor Italien bereits an zweiter Stelle. Überdies hat sich die Akzeptanz der Österreicher für Mobiltelefone im Zuge der letzten drei Jahren noch einmal deutlich erhöht - das ist das Ergebnis der vom Gallup-Institut bereits zum dritten Mal durchgeführten Jahresumfrage "Mobilkommunikation in Österreich".

Dennoch befindet sich die Branche gerade jetzt an einer kritischen Bruchstelle: Milliarden wurden von den Betreibern für den Erwerb der UMTS-Lizenzen aufgewendet, noch mehr Milliarden sollen in den nächsten Jahren in den Aufbau funktionierender UMTS-Netze fließen. Angesichts bestehender und drohender Behinderungen des Netzausbaus erhält das Thema "Rechtssicherheit" eine neue Dimension: "Denn diese Investitionen und somit auch die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Österreich sind ernsthaft gefährdet, wenn von Seiten der Politik zunehmend der Boden der wissenschaftlichen Forschung zugunsten von öffentlichkeitswirksamen Forderungen verlassen wird", warnt FMK-Vorstandssprecher Dr. Lothar Roitner.

Für FMK-Geschäftsführerin Dr. Romana Steidl ist klar: "Millionen Österreicher, die ein Handy besitzen, wollen naturgemäß damit telefonieren, und Umfragedaten bestätigen uns diesen Versorgungsauftrag der Bevölkerung." Dass flächendeckende Versorgung aber auch ein Bekenntnis zur Information einschließt, unterstreichen die vier im FMK vertretenen Netzbetreiber mit dem gemeinsamen Angebot, bereits im Vorfeld der Errichtung einer Mobilfunkanlage den politischen Entscheidungsträgern vor Ort ein umfassendes Infopaket zur Verfügung zu stellen.

Weltweit telefonieren bereits über 473 Mio. Menschen mobil, alleine in Europa sind es 248 Mio. In Österreich wurden bislang rund sechs Mio. SIM-Cards ausgegeben, statistisch gesehen besitzen somit drei Viertel aller Österreicher ein Handy. Und geschätzte 600.000 Neukunden bis zum Jahresende 2001 werden Österreich vermutlich bald auf Platz 1 im europäischen Handydichte-Ranking katapultieren. Unter dem Strich bedeutete diese Markentwicklung für die heimischen Mobilfunkbetreiber und die Industrie einen Umsatz von 52 Mrd. Schilling im Jahr 2000.

"Ein großer Teil dieses Geldes fließt in Form von Investitionen wieder in den Wirtschaftsstandort Österreich zurück," verweist FMK-Vorstandssprecher Dr. Lothar Roitner auf die Dynamik dieses Wirtschaftszweiges: "Allein die vier momentan am Markt tätigen Betreiber werden in den nächsten Jahren bis zu 50 Mrd. Schilling in den Aufbau ihrer Netze stecken".

Die Vorbereitungen dafür - v.a. im Hinblick auf UMTS - laufen auf Hochtouren, wurde den Betreibern doch mit dem Erwerb der Lizenzen die UMTS-Versorgung für 50 Prozent der österreichischen Bevölkerung bis Ende 2005 vorgeschrieben. Angesichts der häufig geäußerten Sorge, dass damit eine explosionsartige Zunahme von Mobilfunkanlagen einhergehe, kann Roitner beruhigen: "Zuerst werden bestehende Sendeanlagen UMTS-tauglich gemacht."

Dass UMTS tatsächlich "auf Schiene" kommt, wird jedoch entscheidend davon abhängen, ob endlich die erforderlichen rechtliche Rahmenbedingungen geschaffen werden. "Hier schauen die politisch Verantwortlichen momentan nicht nur weg, vielmehr müssen wir auch feststellen, dass die Politik zunehmend den Boden der wissenschaftlichen Forschung zugunsten von öffentlichkeitswirksamen Forderungen verlässt. Wenn daraus resultiert, dass in Österreich in Zukunft Teile des Leistungsspektrums von UMTS nicht funktionieren können, muss die Politik letztlich dafür auch die Verantwortung tragen."

Und Roitner führt als Beispiel ein Salzburger Grenzwertmodell an, das lediglich punktuell eingehalten werden könne, keine flächendeckende Versorgung gewährleiste und überhaupt auf einem "willkürlichen und illusorischen Grenzwert" ohne wissenschaftliche Untermauerung basiere. Roitner plädiert dagegen für die Orientierung an den EU- und WHO-Empfehlungen, die wissenschaftlich - und nicht politisch - begründet und als Vorsorgewerte State of the Art sind. "Diese Werte wurden überdies erst letzten Dezember durch den Obersten Sanitätsrat in Österreich bestätigt", unterstreicht Roitner, um dann in aller Deutlichkeit zusammenzufassen: "Es existiert keine einzige valide wissenschaftliche Studie, die eine gesundheitliche Bedenklichkeit ergibt - alle anderslautenden Aussagen sind nicht fundiert, spekulative Vermutungen und Panikmache."

Aus der zunehmend zu beobachtenden Stimmungsmache in Zusammenhang mit dem Thema Mobilkommunikation und Gesundheit leitet FMK Geschäftsführerin Dr. Romana Steidl die Notwendigkeit ab, die Anstrengungen für eine breite Information der Bevölkerung fortzusetzen, um unbegründeten Ängsten zu begegnen.

Herausragend unter der Palette der geplanten Informationsmaßnahmen ist für Steidl das verbindliche Angebot der Mobilfunkbetreiber, im Rahmen ihres jeweiligen Netzausbaus auf freiwilliger Basis den kommunalen Entscheidungsträgern ein umfassendes Infopaket zur Verfügung zu stellen, das die gesetzlichen Anforderungen weit übersteigt. Damit wollen die Betreiber gezielt auf das steigende Informationsbedürfnis reagieren, das die Errichtung von Mobilfunkanlagen auf Gemeindeebene auslöst.

Zum Zeitpunkt der behördlichen Einreichung eines künftigen Standortes bzw. nach Vorliegen der funktechnischen, bautechnischen und vertragsrechtlichen Daten werden die Betreiber die zuständigen kommunalen Entscheidungsträger über die beabsichtigte Baumaßnahme informieren: Alle technischen Details geplanter Mobilfunkanlagen werden in einem eigens entwickelten "Standortdatenblatt" dargestellt. Eine eigens entwickelte Broschüre gibt überdies Antworten auf die Fragen, die erfahrungsgemäß am häufigsten gestellt werden. Sollte das nicht ausreichend sein, steht außerdem eine Kontaktperson zur Verfügung, an die sich die Bürgermeister für nähere Auskünfte wenden können.

Ein weiteres Kernthema, das vom FMK in diesem Jahr massiv angegangen wird, ist die Verbesserung des Wissensstandes der Österreicher über die UMTS-Technologie. "Laut Gallup können 66% der Befragten zu UMTS und seinen Nutzungsmöglichkeiten gar nichts sagen - hier muss das Forum Mobilkommunikation sicher den Hebel der Informationsarbeit ansetzen", erklärt Steidl.

Für Rückfragen stehen im FMK zur Verfügung:

Dr. Romana Steidl, telefonisch am Wiener Festnetz und bei allen Betreibern unter 588 39 38,
email: steidl@feei.at
Dr. Lothar Roitner, Tel: (01) 588 39 DW 15, email: roitner@feei.at
Fax: (01) 586 69 71, Mariahilfer Straße 37-39, 1060 Wien

Subskribieren Sie sich auch auf der Homepage: http://www.fmk.at (Ende)
Aussender: communication matters
Ansprechpartner: Dr. Romana Steidl
Tel.: 01-588 39 38
E-Mail: steidl@feei.at
Website: www.comma.at
|
Top