Hightech

HIGHTECH

06.12.2021 - 15:30 | ESET Deutschland GmbH
06.12.2021 - 13:00 | pressetext.reaktion
06.12.2021 - 06:05 | pressetext

BUSINESS

06.12.2021 - 13:59 | pressetext.redaktion
06.12.2021 - 13:59 | pressetext.redaktion
06.12.2021 - 10:30 | Horváth & Partners Management Consultants

MEDIEN

06.12.2021 - 22:30 | Unser Kandidat 2022
06.12.2021 - 22:30 | Unser Kandidat 2022
06.12.2021 - 12:00 | pressetext.redaktion

LEBEN

06.12.2021 - 16:45 | FH St. Pölten
06.12.2021 - 16:45 | FH St. Pölten
06.12.2021 - 12:05 | Denk.Raum.Fresach
pte20211025016 Umwelt/Energie, Forschung/Entwicklung

MIT-System verhindert Niedergang von Algen

Neues Verfahren stöbert mit Künstlicher Intelligenz und Unterwassermikroskop Schädlinge auf


Charlene Xia bei der Auswertung von Unterwasserdaten (Foto: mit.edu)
Charlene Xia bei der Auswertung von Unterwasserdaten (Foto: mit.edu)

Cambridge (pte016/25.10.2021/12:00) - Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) http://mit.edu haben ein neues Überwachungssystem für Algenfarmen entwickelt, das vor verheerenden Krankheiten schützen soll. Das System, das die Wissenschaftlerinnen Charlene Xia und Stefanie Mueller zusammen mit MIT-Professor David Wallace realisiert haben, basiert auf Künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen.

2D- in 3D-Bilder umgewandelt

Klimastress durch zu hohe Temperaturen oder zu wenig Sonnenlicht fördern in Algenfarmen im Meer das Wachstum schädlicher Bakterien, die ganze Ernten vernichten können. Um einen Befall frühzeitig zu erkennen, hat sich das Team auf die Mikrobiota, die Gesamtheit aller Mikroorganismen im Umfeld der Algen, konzentriert und eine Art Frühindikator für Bakterienbefall ermittelt.

Mit einem tauchfähigen digitalen Mikroskop nehmen sie ein 2D-Bild der Algenumgebung auf. Daraus erstellen sie alsdann mithilfe eines neuronalen Netzwerks ein 3D-Bild, auf dem sich die Krankheitserreger identifizieren lassen. Die Software läuft auf einem Raspberry Pi, einem Ein-Platinen-Computer der britischen Raspberry Pi Foundation, der weniger als 100 Euro kostet.

Günstiges Kommunikations-Tool

Damit die unter Wasser gesammelten Daten an die Oberfläche gelangen können, haben die Forscher ein Kommunikationsgerät entwickelt, das lediglich 100 Dollar kostet. Heute müssen dafür 4.000 Dollar berappt werden. Die massive Kostensenkung ist die Voraussetzung dafür, dass das Überwachungssystem in großem Stil eingesetzt werden kann.

Das Kommunikationssystem kann auch genutzt werden, um umweltrelevante Daten, die von Unterwassersensoren gesammelt werden, an Überwachungsstationen an Land zu transportieren. Algen sind nicht nur hochwertige Nahrungsmittel, sondern auch für die Umwelt wichtig. Sie binden große Mengen an CO2 und helfen so, den Klimawandel zu verlangsamen.

Finanziert wird die Entwicklung von MathWorks http://de.mathworks.com , einem Software-Unternehmen, das für die Entwicklung der MATLAB-Computerplattform zur Lösung mathematischer Probleme und zur grafischen Darstellung der Ergebnisse bekannt ist. Das Unternehmen fördert Forschungsprojekte, die sich auf den Umweltschutz konzentrieren.



(Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Wolfgang Kempkens
Tel.: +43-1-81140-300
E-Mail: kempkens@pressetext.com
Website: www.pressetext.com
|
|
98.432 Abonnenten
|
195.260 Meldungen
|
80.753 Pressefotos

IR-NEWS

Top