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pts20000209026 in Forschung

Mit optimierten Pulsschweißgeräten zum Welterfolg

Neue Steuerung erleichtert Anwendung


Wien (pts026/09.02.2000/13:00)

Einen überraschenden Erfolg auf dem Weltmarkt kann das kleine Wiener Unternehmen Protec Produktion technischer Geräte GmbH mit einem Nischenprodukt besonderer Art verbuchen: Die Firma, hervorgegangen aus einer Schlosserei, optimierte spezielle Schweißgeräte, die u.a. zur Reparatur von Spritzgussformen eingesetzt werden. Und mit diesen innovativen Pulsschweißgeräten gelang Protec der Einstieg in einen Markt, auf dem sich bisher ausschließlich japanische Firmen tummelten.

"Wir konnten ein Gerät, das bisher ausschließlich von japanischen Herstellern erzeugt wurde, derart verbessern, dass wir in Europa einen beachtlichen Marktanteil errungen haben", sagt Otto Demel, Geschäftsführer von Protec, den die Insolvenz eines früheren Arbeitgebers in die unternehmerische Selbstständigkeit geführt hat. Während die Konkurrenten aus dem Land der aufgehenden Sonne seit 1992 schätzungsweise 500 derartige Geräte verkauft haben, wurden bei Protec allein in den letzten beiden Jahren 175 ausgeliefert.

Begonnen hatte die Beschäftigung mit Pulsschweißgeräten eher zufällig. Ein Kunde hatte Demel gebeten, ihm innerhalb von zwei Tagen bei der Reparatur eines 60.000 Schilling teuren Teils einer Spritzgussform zu helfen. Nach langem Telefonieren fand der gelernte Schlosser und Elektriker einen Händler, der über ein spezielles Schweißgeräte aus Japan verfügte, mit dem die Reparatur in der erforderlichen Zeit und Qualität durchgeführt werden konnte.

Der Wiener Unternehmer kam nach der erfolgreichen Reparatur gleichsam auf den Geschmack und überlegte, wie er selbst derartige Schweißgeräte optimieren könnte: "Für den Anwender sollte es möglich sein, auf den jeweiligen Formenwerkstoff den Schweißzusatz in ausreichender Dicke und ohne Verzug des Werkstücks aufzuschweißen", erläutert Demel. Er entwickelte mit Unterstützung des Forschungsförderungsfonds (FFF) eine völlig neuartige elektronische Steuerung, die die Anwendung des Geräts erheblich erleichtert. Für seine Erfindung erreichte Demel im Vorjahr den fünften Platz in der Gesamtwertung des Walter Nettig-Preises der Wiener Wirtschaftskammer. http://www.wkw.at

Der Vertrieb der Protec-Produkte erfolgt ausschließlich über eigene Vertreter, die vor allem fundierte Fachkenntnisse, die für den Verkauf der beratungsintensiven Geräte unabdingbar sind, aufweisen müssen. "Außerdem", so Firmenchef Demel, "halten wir dadurch den direkten Kontakt zu unseren Kunden, wissen eher, was sie brauchen und können unsere Produkte rascher weiterentwickeln."

Neben den Hauptabsatzmärkten Österreich und Deutschland zählen die Tschechische Republik, Portugal, Spanien, Frankreich und Russland zu den Abnehmern der Protec-Produkte. Außerdem wurden bereits erste Beziehungen zu Südafrika und China aufgebaut.

Demel denkt bereits an weitere Produktentwicklungen: Die Firma arbeitet schon am nächsten Projekt, einem Laserschweißgerät zum Formenschweißen. "Bisher gibt es noch nichts wirklich Geeignetes. Also überlegen wir uns in dieser Richtung etwas", sagt der Unternehmer, auf dessen Erfinderkonto unter anderem auch die Weiterentwicklung eines beheizten Messers geht, mit dem das Schneiden von Kunststoffverkleidungen im Automobilbereich erleichtert werden soll.

Das Unternehmen:
Protec Produktion technischer Geräte GmbH
Lichtblaustraße 19, 1220 Wien
Tel.: 01 / 2595917
Ansprechpartner: Ing. Otto Demel
E-Mail: otto.demel@telecom.at (Ende)
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