Mit dem Rad entdeckt: Kraftplätze am Wasser
Im Quellenviertel geht es grenzüberschreitend zu ganz speziellen Plätzen
Altmünster (pts011/17.06.2026/10:00)
Radeln und unterwegs Kraft schöpfen. Tief durchatmen und Natur genießen. Ruhige, manchmal geheimnisvolle Plätze entdecken und zur Ruhe kommen. All dies ist möglich entlang der vor einem Jahr kreierten Entdeckerradtour, die 180 Kilometer lang im touristischen Quellenviertel durch den äußersten Südwesten Oberösterreichs, einen Teil des Salzburger Landes, sogar grenzüberschreitend nach Bayern führt.
In Zusammenarbeit mit der Natur-Resonanz-Coachin Sabine Schulz wurden entlang dieser Runde nun 24 sogenannte Wasser-Kraftplätze ausgewiesen. Nicht nur, weil die Region über unzählige Seen, Bäche und Flüsse, Moore und Moose verfügt, nicht nur, weil es so gut zum neugeschaffenen Quellenviertel passt, sondern weil Wasser lebensnotwendig ist, Fauna und Flora gedeihen lässt und den Menschen am Leben erhält.
Neue Entdeckerradtour noch attraktiver
Fast alle diese Plätze liegen direkt an der Entdeckerradrunde und laden zum Absteigen und Innehalten ein. Dazu gehören Flussmündungen, Uferzonen, kleine und größere Seen, Bachläufe, die Hagenauer Bucht und natürlich der spektakuläre Salzachdurchbruch. Außergewöhnliche Wasser-Kraftplätze sind aber auch der Inn-Salzach-Blick, der Ernst-Mittermaier-Steg mit bester Sicht auf die weltweit längste Burg, der Hildegard Kräutergarten, der Friedensplatz Rödhausen mit Seeblick sowie der Flößerstrand Munderfing. Dort können zudem heiße Radlerfüße in der Kneipp-Anlage abgekühlt werden.
Für jeden dieser 24 Orte hat Sabine Schulz Resonanz-Übungen entworfen. Denn aus ihrer Sicht ist Natur-Resonanz eine der leichtesten Verbindungen für Menschen zu ihrer eigenen Natur. Die Übungen sollen sich mit Bewegungs-, Atmungs- und Gedankenimpulsen positiv auf das Wohlbefinden auswirken. Denn: "Menschen spüren es, wenn eine Situation stimmig ist und sie mit einbezieht", so Schulz.
Resonanz-Übungen – nicht nur für RadlerInnen
Sie selbst hat diese Plätze ausgewählt und die jeweiligen dort sicht- und spürbaren Landschaftsqualitäten in die entsprechende Resonanzübung einfließen lassen. So können die Radfahrer, aber selbstverständlich auch alle anderen, in eine eigene, persönliche Verbindung mit der Landschaft und ihrer Geschichte eintauchen und teils auch überraschende Assoziationen erfahren! Zugleich sind die Übungen ein vielfältiges Wahrnehmungstraining für unsere Sinne.
Ein Beispiel ist die Resonanzübung an der Simbachmündung in den Inn: "Nimm dir am Sandplatz einen Moment Zeit und höre bewusst dem urbanen Umfeld um dich herum zu. Lasse im aktiven Lauschen den Atem im Ein- und Ausatmen ohne Pausen ruhig wie ein Wasserrad fließen. Entwickle nach und nach dein Ausatmen zu einem ruhigen und starken Atemstrom ähnlich dem Inn vor dir."
Um die Resonanz-Übungen zu bewältigen, braucht es also weder besonderes Können noch außerordentliche Kondition. Sie sollen vielmehr helfen, zur Ruhe zu kommen, zu sich selbst zu finden, eine Verbindung zur umliegenden Natur und dem Wasser zu schaffen und nicht zuletzt neue Kraft zu schöpfen. Anschließend kann es erfrischt, kraftvoll und voller Tatendrang weiter auf der Entdeckerradtour durch das Quellenviertel gehen.
Weitere Informationen: Eine Karte sowie die ausführliche Beschreibung der 24 Wasser-Kraftplätze und der jeweils dazugehörigen Resonanzübung gibt es in einem 60-seitigen, reich bebilderten Folder im Westentaschenformat, kostenlos erhältlich beim Tourismusverband Quellenviertel, Tourismusbüro Braunau am Inn, Theatergasse 3, A-5280 Braunau am Inn, Tel.: +43 (0)7722 62 644, www.entdeckerradtour.at.
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