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pts19990602012 in Business

Mit blend-a-med nach Disneyworld

Gehrer zeichnet Preisträger des blend-a-med Schulprogramms aus


Wien (pts012/02.06.1999/09:00)

Unterrichtsministerin Elisabeth Gehrer hat am Dienstag die Hauptpreise des erfolgreichen blend-a-med Schulprogramms überreicht. Drei Volksschüler aus Wien, Niederösterreich und Tirol dürfen sich über eine Reise ins Disneyworld nach Orlando (USA) freuen. Das Programm ist speziell für die 2. Volksschulklassen konzipiert, im heurigen Schuljahr haben österreichweit über 4.500 Klassen und 100.000 Kinder daran teilgenommen. Wie Untersuchungen zeigen hat sich gleichzeitig auch die Zahngesundheit der Jugendlichen stark verbessert.

Die glücklichen Gewinner Magdalena Reithmayer von der VS Steinlechnergasse in Wien, Isabella Walkam aus Innsbruck und Raphael Holoubek aus Horn in Niederösterreich haben die Reise ins Land der Mickey Mouse gewonnen. Sie wurden aus knapp 25.000 Einsendungen eines Zahnputzrätsels ausgelost und fliegen mit ihrer Familie für fünf Tage nach Florida. Die Reisegutscheine wurden von Columbus-Ihr Reisebüro bzw. Touropa Austria zur Verfügung gestellt, die seit 1. Juni Linieflüge Wien-Orlando anbieten. Weitere neun Bundeslandsieger dürfen sich über 5.000 Schilling für die Klassenkasse und einen lebensgroßen Blendi Biber als Klassenmaskottchen freuen.

Das blend-a-med Schulprogramm ist eine Gemeinschaftsaktion des Unterrichtsministeriums http://www.bmuk.gv.at , der Österreichischen Zahnärzteschaft und der blend-a-med Forschung http://www.blend-a-med.de. Erklärtes Ziel ist die Verbesserung der Zahngesundheit von Kindern und Jugendlichen. "Die Kinder sind mit voller Begeisterung dabei gewesen, auch die Lehrerinnen und Lehrer haben mit großem Engagement teilgenommen", lobte Gehrer die Aktion. "Ich freue mich über die erfolgreiche Partnerschaft mit der Österreichischen Zahnärzteschaft und der blend-a-med Forschung."

"Die Schule kann im Bereich der Gesundheitserziehung wertvolle Präventionsarbeit leisten. Das bestätigen auch Untersuchungen, die zeigen, dass sich die Zahngesundheit bei Österreichs Jugendlichen in den letzten Jahren deutlich verbessert hat", sagte die Ministerin. "Unser Ziel muss es daher sein, das Bewusstsein für richtige Zahnpflege bei den Kindern zu schärfen, um gesundheitliche Schäden und damit verbundene Belastungen für das Gesundheitssystem langfristig zu vermeiden."

Zahngesundheit der Jugendlichen steigt
Nach einer Untersuchung des Österreichischen Institutes für Gesundheitswesen hat sich die Zahngesundheit der 12-jährigen in den letzten Jahren deutlich verbessert. In der Studie wurde die durchschnittliche Anzahl kariöser (Decayed), wegen Karies gezogener (Missing) und gefüllter (Filled) Zähne (Teeth) der Jugendlichen gemessen. Der aus der Untersuchung ermittelte Index - der so genannte DMFT-Wert - betrug bei den Jugendlichen 1,7. Die 12-jährigen haben in Österreich damit durchschnittlich 1,7 kariöse, gefüllte oder wegen Karies gezogene Zähne. Positiv: Im Jahr 1993, als diese Zahnerhebung ebenfalls durchgeführt wurde, betrug der DMFT-Wert noch 3,02, das heißt zu diesem Zeitpunkt hatten die Jugendlich fast doppelt soviele kariöse Zähne.

Mit diesem Ergebnis liegt Österreich jetzt europaweit im guten Mittelfeld, während man noch 1996 (ein Jahr vor dem Start des blend-a-.med Schulprogramms) an letzter Stelle der europäischen Staaten war. "Zahnpflegeprogramme wie das blend-a-med Schulprogramm leisten einen wichtigen Beitrag zu dieser positiven Entwicklung", meint Dr. Klaus-Peter Wefers, Leiter der blend-a-med Forschung in Mainz. "Dieses Ergebnis hat uns natürlich in unserer Absicht bestärkt, das erfolgreiche blend-a-med Schulprogramm fortzusetzen, zumal richtige Zahnpflege im Kindesalter entscheidend für die weitere Entwicklung der Zahngesundheit im Erwachsenenalter ist."

98 % der Bevölkerung von Zahnleiden betroffen
Die österreichischen Krankenkassen investieren pro Jahr ca. 8,6 Milliarden Schilling in Zahn-, Mund- und Kieferbehandlungen sowie Prothesen. Noch einmal geschätzte drei Milliarden Schilling an privaten Ausgaben kommen hinzu. Rund 98 Prozent der österreichischen Bevölkerung sind von Zahnleiden betroffen. Die Statistik stellt den Österreichern ein schlechtes Zeugnis in punkto Zahnpflege aus: Im statistischen Mittel putzen sich die Österreicher nur alle zwei Tage einmal die Zähne. Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt nach neuesten Stastiken bei 1,5 Zahnbürsten pro Jahr. Das liegt deutlich unter der Empfehlung österreichischer Zahnärzte, die Zahnbürste alle zwei bis drei Monate zu wechseln. (Ende)
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