pte20080722014 in Leben
Mimik beeinflusst Emotionsverarbeitung im Gehirn
Studie zur Gehirnaktivität unter dem Einfluss von Botulinumtoxin
München (pte014/22.07.2008/10:55)
Forscher des Klinikums rechts der Isar der TU München http://www.med.tu-muenchen.de haben nachgewiesen, dass die menschliche Mimik die Emotionsverarbeitung im Gehirn beeinflusst. Zwar war bereits bekannt, dass sensorische Signale, die in der Muskulatur und der Haut des Gesichts bei emotionalen Gesichtsausdrücken entstehen - das sogenannte sensorische Feedback - die subjektive Empfindung von Gefühlen verstärken. Unbekannt war bisher jedoch, wie dieser Verstärkungsmechanismus im Einzelnen funktioniert. "Wir wussten, dass es einen Zusammenhang geben muss, aber wir wussten bisher nicht welchen. Nun haben wir einen Mechanismus gefunden", so Bernhard Haslinger, Neurologe am Klinikum rechts der Isar und Studienleiter, gegenüber pressetext. "Wir fanden heraus, dass die Mimik die Funktion des linken Amydala beeinflusst." Dieser Gehirnbereich ist für die Emotionsverarbeitung verantwortlich.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
