pte19971119011 in Business
Millionenverluste wegen umstrittener Rechtschreibreform
Bei Scheitern droht Verlagen eine halbe Milliarde DM Schaden
Bonn (pte) (pte011/19.11.1997/23:10)
Die deutschen Verlage beklagen wegen der anhaltenden Diskussion um die Rechtschreibreform Verluste in Millionenhöhe. Betroffen sind vor allem Schul-, Kinder- und Jugendbuch-Verlage. Allein die Bertelsmann Buch AG bezifferte den Schaden in ihren Verlagen auf 15 bis 16 Mio. Mark. Vom Bertelsmann-Wörterbuch zur neuen Rechtschreibung wurden beispielsweise 1996 noch 1,6 Mio. Exemplare verkauft. 1997 waren es nur noch 120.000 Exemplare. Sollte die Rechtschreibreform endgültig scheitern, rechnen Verlagsexperten mit mindestens einer halben Milliarde D-Mark Schaden.(w&v-online)* Bertelsmann bleibt Weltmarktführer im Buchgeschäft *
Mit 17.770 Beschäftigten hat die Bertelsmann Buch AG ihren Umsatz im Geschäftsjahr 1996/97 um 3,2 Prozent auf über 7,1 Mrd. DM steigern können. Die Bertelsmann-Gruppe hat damit ihre Position als Weltmarktführer in der Bücher-Branche weiter ausbauen können. Das erklärte der Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann Buch AG, Frank Wössner, in München. Unzufrieden zeigte er sich jedoch mit dem Inlandsabsatz. Hier sei nur ein kleiner Zuwachs zu verzeichnen gewesen. (w&v-online) (Ende)
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