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pts19991125021 in Business

Microsoft stellt klar: Sammelklage wurde von US Anwaltsindustrie initiiert

Ständige Weiterentwicklung von Windows bei gleichem Preisniveau über Jahre hinweg


Wien (pts021/25.11.1999/12:55)

In den Vereinigten Staaten wurde angekündigt, eine zivilrechtliche Sammelklage namens der kalifornischen Verbraucher gegen Microsoft einzubringen. Gegenstand der Klage soll ein angeblich zu hohes Preisniveau von Microsoft Windows 95 bzw. Windows 98 sein. Ganz nach dem Muster der beispielgebenden Klagen von Privatpersonen gegen die US Tabakindustrie benutzt nun eine Gruppe von darauf spezialisierten US Anwälten dieselbe Taktik, um sich den Vorwürfen einer Monopolstellung von Microsoft anhängen zu können. Allerdings sind sich auch viele US Rechtsexperten einig, dass diese - in den USA durchaus übliche Vorgangsweise der Anwaltsindustrie - einerseits der Grundlage entbehrt und darüber hinaus auch deutlich verfrüht wäre.

"Die Ankündigung einer Sammelklage gegen Microsoft kommt für uns nicht so unerwartet, ist aber vor dem Hintergrund des amerikanischen Rechts zu sehen", so Alexander Stüger, Geschäftsführer von Microsoft Österreich. "Wir sind überzeugt, dass das Preis-/Leistungsverhältnis von Windows ausgezeichnet ist und werden uns weiter dafür einsetzen, unsere Software frei zum Nutzen des Verbrauchers weiterzuentwickeln und somit Innovationen hochhalten."

"Diese US Aktion hat selbst für US Verhältnisse eine sehr fragwürdige rechtliche Grundlage," so Stüger weiter. "Eine ähnliche Klage ist in Österreich nicht bekannt und wir rechnen auch nicht damit. Viele unserer Kunden sehen die weite Verbreitung von Windows als großen Vorteil, da das Errichten unternehmensübergreifender Informationstechnologielösungen und Informationsflüsse wesentlich erleichtert und das Problem mit Zusatzanwendungen und Geräte-Treibern immer geringer geworden ist."

Man bezieht sich dabei auf die Findings of Fact des Falles US Justizministerium (DOJ) gegen Microsoft Corporation, welche am 5.11. d.J. seitens des zuständigen Richters Thomas Penfield Jackson als erste Tatsachenfeststellung veröffentlicht wurde. Es findet sich dort (Par. 46, 408-412) aber kein Wort hinsichtlich einer Schädigung von Konsumenten durch überhöhte Preise von Windows oder anderen Microsoft Produkten. Wohl aber wurde die Tatsache festgestellt, dass andere Betriebssysteme wie beispielsweise OS/2 oder Macintosh zu einem höheren Preis als Windows angeboten werden bzw. im Falle Macintosh das Betriebssytem gar nicht an andere Hardware-Hersteller weitergegeben wird.

Der Preis für Windows ist in den letzten Jahren unverändert geblieben, obwohl Microsoft den Leistungs- und Funktionsumfang des Betriebssystemes signifikant erweitert hat und nachweislich Milliarden Schilling in die Weiterentwicklung investiert hat. Der Internet Explorer als integrierter Service hat Millionen von Anwendern den ersten Schritt in das Internet ermöglicht - ohne irgendwelche Zusatzkosten und sehr zum Nutzen der Konsumenten. So kostet etwa das Windows-98er Programm trotz zahlreicher Zusatzfunktionen gleich viel wie die 95er Version. (Ende)
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