pte20070306019 in Business
Microsoft greift Google frontal an
Book-Programm soll systematische Rechtsverletzungen bergen
Seattle/München (pte019/06.03.2007/11:51)
Der Software-Gigant Microsoft attackiert den Internetsuchdienstprovider Google wegen einer Verletzung des Urheberrechts öffentlich. Thomas Rubin, Microsoft-Konzernanwalt, argumentiert in seiner Klage, dass Googles Vorstoß mit einer sukzessiven Digitalisierung neuer Medien einen erheblichen Kostenaufwand für Rechteinhaber von Büchern, Videos und Software bedeutet. Damit stellt sich der Software-Konzern auf die Seite des US-amerikanischen Verlegerbands Association of American Publishers (AoAP) http://www.publishers.org . In seiner Klage-Begründung bezieht sich Rubin unter anderem auf ein 16 Monate altes Urteil gegen Google, das von fünf Verlegern mit Unterstützung durch den AoAP erwirkt worden war. "Da das US-Urheberrecht eine komplexe juristische, zumeist jedoch vereinheitlichte Sachlage darstellt, bleibt abzuwarten, worauf die Schwerpunkte in der Klage gelegt werden", so Arne Trautmann, Anwalt für geistiges Eigentum, gewerblichen Rechtsschutz sowie Verlagsrecht, im Gespräch mit pressetext.
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