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Microsoft: Gericht berücksichtigt Wettbewerb nicht

Gates: "Konsumenten werden auch weiterhin von der großen Auswahl, dem Wettbewerb und den Innovationen profitieren"


Redmond/Wien (pts014/06.11.1999/12:37)

Die Microsoft Corp. erklärte heute in Redmond, die Tatsachenfeststellung des Bundesbezirksgerichts im Kartellverfahren des US-Justizministeriums hätte nicht den enormen Wettbewerb und die Innovationen in der Softwareindustrie berücksichtigt, wo die Konsumenten ihre Entscheidungen unter den besten Produkten auf dem Markt treffen könnten. Microsoft betonte, das Unternehmen werde auch weiterhin dem Grundsatz der Innovation treu bleiben, und wies darauf hin, dass die heute verlautbarte Tatsachenfeststellung nur eine Etappe in einem laufenden Verfahren ist, bei dem noch viele Etappen ausständig sind.

"Wir engagieren uns auch weiterhin für diese Anliegen - so fair und verantwortungsvoll und so schnell wie möglich," sagte Bill Gates, Board-Vorsitzender und CEO von Microsoft. "Wir wissen, dass Microsoft die Verantwortung trägt, eine führende Rolle zugunsten der Konsumenten und der ganzen Branche einzunehmen. Als Teil dieser Verantwortung halten wir uns an den Grundsatz, der Amerika an die vordertes Technologiefront befördert hat - wir pochen auf die Freiheit, zugunsten unserer Kunden innovativ tätig sein zu dürfen."

"Unsere Branche ist besonders wettbewerbsstark und innovativ, was den Kunden nützt und Millionen neuer Arbeitsplätze schafft. Microsoft-Produkte sind deshalb so beliebt, weil wir uns an unseren Kunden orientieren und Innovationen immer nach ihren Bedürfnissen ausrichten," fuhr Gates fort. "In unserer Branche hat kein einziges Unternehmen eine gesicherte Position. Microsoft ist deshalb so erfolgreich, weil wir uns von den Grundwerten Amerikas leiten lassen: Innovation, Integrität, Dienst am Kunden, partnerschaftliches Verhalten, Qualität und Dienst an der Gemeinschaft. Unser Wettbewerb ist hart, aber fair."

Weiter erklärte Microsoft, man werde die Tatsachenfeststellung von Richter Thomas Penfield Jackson vom U.S. District Court einer genauen Prüfung unterziehen. Das Gericht anerkannte in Paragraph 408 der Feststellung, die Konsumenten hätten von der Vorgehensweise von Microsoft profitiert: "Die Einführung des Internet Explorers und seine rasche Weiterentwicklung stellten einen Anreiz für Netscape dar, die Qualität dessen Navigators im Sinne des Wettbewerbs ebenfalls rasch zu verbessern. dass der Internet Explorer in Windows verpackt und ohne Preisaufschlag verkauft wurde, hat die Verbreitung des Internet gefördert und die Kosten des Zugangs für die Öffentlichkeit gesenkt, jedenfalls teilweise, weil Netscape auf diese Weise gezwungen wurde, auch den Navigator gratis abzugeben. Daher hat diese Vorgehensweise zur Verbesserung der Qualität der Web-Browser geführt, hat die Kosten gesenkt und den Zugang erleichtert, was wiederum den Konsumenten zugute gekommen ist."

"Wir glauben, dass das amerikanische Rechtssystem letztlich die Position von Microsoft bestätigen wird, und möchten abschließend feststellen, dass die Innovationen von Microsoft Millionen Menschen enorme Vorteile gebracht haben," sagte William H. Neukom, Senior Vice President und General Counsel bei Microsoft. Nach Angaben von Bill Gates wird Microsoft auch weiterhin großartige Technologie entwickeln und sich an den Bedürfnissen seiner Kunden orientieren.

"Während wir damit beschäftit sind, dieses Verfahren zu bestreiten, konzentrieren sich unsere 30.000 Mitarbeiter weiterhin auf die Entwicklung innovativer neuer Produkte. Unsere Branche ist so sehr vom Wettbewerb geprägt, und die Technologie verändert sich so rasch, dass wir das Ziel nie aus den Augen verlieren dürfen," erklärte Gates.

Die Tatsachenfeststellung vom Freitag ist eine Zwischenstation in einem laufenden Kartellverfahren, das am 18. Mai 1998 von der US-Regierung angekündigt und am 19. Oktober 1998 vor Gericht gebracht wurde. Nachdem beiden Seiten die Möglichkeit eingeräumt wurde, die Tatsachenfeststellungen des Gerichts zu analysieren, wird das Gericht ein Verfahren ansetzen, das in Antragstellungen und ein Urteil müden wird, womit für Anfang nächsten Jahres gerechnet wird.

Zu Microsoft:
Das 1975 gegründete Unternehmen Microsoft (es notiert an der Nasdaq als "MSFT") ist im Bereich Privat- und Firmensoftware weltweit führend. Microsoft bietet eine breite Produkt- und Dienstleistungspalette an, mit der Menschen durch hervorragende Software - zu jeder Zeit, an jedem Ort und mit jedem Gerät - in ihrer Eigenständigkeit gefördert werden sollen. Weitere Informationen unter: http://www.microsoft.com/presspass/trial/nov99/11-05billg.htm und http://www.microsoft.com/austria (Ende)
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