pts20000420020 in Business
Miba-Gruppe mit zehn Prozent Umsatzplus
Goldplakette des FFF für Gleitlager
Wien (pts020/20.04.2000/12:24)
Trotz schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen konnte der Autozulieferkonzern Miba http://www.miba.co.at seinen Umsatz um zehn Prozent steigern. Dieser erhöhte sich im Geschäftsjahr 1999 auf knapp 3,4 Mrd. Schilling (drei Mrd. Schilling 1998), sagte der Vorstandsvorsitzende der Miba, Peter Mitterbauer (Foto), am Donnerstag. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) erhöhte sich von 270 Mio. Schilling im Jahre 1998 auf 302 Mio. Schilling im Jahre 1999, was einer Steigerung von zwölf Prozent entspricht. Der Jahresüberschuss betrug 216 Mio. Schilling und wurde um 13 Prozent gesteigert. Die Eigenkapitalquote der Miba Gruppe erreichte im vergangenen Geschäftsjahr erstmals die 40 Prozent Marke (1998 38 Prozent).81 Prozent des Umsatzes wurde in der EU erwirtschaftet, davon fünf Prozent in Österreich. Die restlichen zwölf Prozent Umsatz stammen aus dem NAFTA (North American Free Trade Agreement)-Raum und Asien. Den Hauptanteil des Umsatzes steuerte mit 53 Prozent die Sinter-Group (Geschäftsbereich Sinterformteile für Automotoren und -getriebe) bei. Auf die Bearing-Group (Geschäftsbereich Gleitlager) entfielen 27 Prozent, der Rest stammt aus der Friction-Group (Geschäftsbereich Reibbeläge) mit 17 Prozent und dem Handel mit drei Prozent.
Aufgrund des guten Geschäftsjahres und der erfolgreichen Übernahme der spanischen Sintermetal S.A. im Juli 1999 werde an die Aktionäre eine Dividende von 25 Prozent ausgeschüttet. Durch die Akquisition wurde einerseits eine größere Nähe zum wichtigen französischen Markt hergestellt und andererseits das Produktportfolio um gesinterte Stoßdämpferteile erweitert, so Mitterbauer.
Die Sachinvestitionen betrugen im vergangenen Geschäftsjahr 310 Mio. Schilling. Es wurde vor allem in Forschungseinrichtungen und die Fertigungsautomation investiert. Zusätzlich eröffnete die Miba-Gruppe ein Bildungszentrum im Firmenstammsitz Laakirchen, das vor allem der Lehrlingsausbildung dient, aber auch der regionalen Bevölkerung als Schulungsort zur Verfügung steht. In Forschung und Entwicklung wurden 116 Mio. Schilling investiert. Im Geschäftsbereich Gleitlager erhielt Miba den Oberösterreichischen Innovationspreis und die Goldplakette des Forschungs-Förderungsfonds der gewerblichen Wirtschaft (FFF).
Die Miba-Holding beschäftigt derzeit in weltweit zwölf Standorten 2.215 Mitarbeiter. 54 Prozent davon sind in Österreich tätig, 39 Prozent in anderen EU-Standorten wie BRD, Italien, Spanien und England. Weitere Betriebe finden sich in Singapur, Brasilien und den USA. (os) (Ende)
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