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Sage Software GmbH & Co. KG

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26.05.2008 - 16:00 | Schwartz Public Relations

Mediabox

pts20080417011 in Business

Mehr als die Hälfte der deutschen Arbeitnehmer bilden sich nicht fort


Frankfurt am Main/Leipzig (pts011/17.04.2008/10:00)

* Arbeitnehmer mit geringer Schulbildung erhalten deutlich weniger Weiterbildungsangebote von ihren Arbeitgebern

* Kleinere Unternehmen bieten weniger Weiterbildung für ihre Mitarbeiter als Großunternehmen

* Mehrheit der Bundesbürger sieht regelmäßige Weiterbildung als wirksames Mittel gegen den herrschenden Fachkräftemangel an

* Checkliste zum Thema Weiterbildungsmanagement

Nur eine Minderheit der deutschen Arbeitnehmer nutzt die Möglichkeit regelmäßiger Weiterbildungen. Dies ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Sage Software GmbH und der s+p Software und Consulting AG. Demnach hat nicht einmal jeder zweite Beschäftigte (43 Prozent) in den vergangenen zwölf Monaten eine Fortbildung besucht. Mehr als einem Drittel aller Arbeitnehmer (37 Prozent) wird von den Unternehmen überhaupt keine Weiterbildungsmöglichkeit angeboten, so die Ergebnisse der Befragung durch die Forschungsgruppe Wahlen Telefonfeld GmbH. Und immerhin knapp jeder fünfte Arbeitnehmer (19 Prozent) lehnt das Weiterbildungsangebot seines Arbeitgebers ab.

Kleinere Unternehmen bieten weniger Weiterbildungen an
Vor allem kleinere Unternehmen halten sich mit dem Thema Weiterbildung zurück: So hatten zwar rund 82 Prozent der Befragten aus Großunternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten die Möglichkeit, an Weiterbildungen ihres Unternehmens teilzunehmen. In Kleinunternehmen mit weniger als 20 Mitarbeitern bekamen nur 46 Prozent der Befragten überhaupt diese Möglichkeit.

Hauptschulabsolventen erhalten weniger Schulungsmöglichkeiten
Die Umfrage belegt zugleich: Je geringer der Ausbildungsstand der Befragten ist, desto weniger Weiterbildungsmaßnahmen werden von Unternehmensseite angeboten: So hatten 79 Prozent aller Befragten mit Hochschulabschluss in den vergangenen zwölf Monaten von Unternehmensseite aus die Möglichkeit, eine Weiterbildung zu besuchen. Bei den Hauptschülern waren es nur 53 Prozent, bei den Arbeitnehmern mit Mittlerer Reife 63 Prozent und bei den Befragten mit Hochschulreife immerhin 66 Prozent.

Bei den tatsächlichen Teilnehmern an Weiterbildungsmaßnahmen war die Kluft noch größer: So gab nur jeder dritte Arbeitnehmer mit Hauptschulabschluss (34 Prozent) an, tatsächlich in den vergangenen zwölf Monaten an einer Weiterbildung teilgenommen zu haben. Bei den Personen mit Hochschulreife waren dies immerhin mehr als die Hälfte (55 Prozent). Damit scheint sich die Kluft zwischen gebildeten und ungebildeten Arbeitnehmern im Laufe des Arbeitslebens also sogar noch zu verbreitern, statt sich anzunähern.

Unternehmen knausern mit Weiterbildung
Bestätigt werden die neuen Ergebnisse auch durch eine ältere Erhebung, die das Statistische Bundesamt im Jahr 2005 erhoben und im August 2007 veröffentlicht hatte (http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Statistiken/BildungForschungKultur/Weiterbildung/Weiterbildung,property=file.pdf). Laut dieser Analysen investierten nur 69,5 Prozent aller deutschen Unternehmen in die betriebliche Weiterbildung ihrer Mitarbeiter und damit sechs Prozent weniger als noch im Jahr 1999. Die obigen Ergebnisse könnten ein Indiz dafür sein, dass diese Zahl sogar noch einmal zurückgegangen ist.

Weiterbildung wichtiges Instrument gegen den herrschenden Fachkräftemangel
Die Ergebnisse sind umso erstaunlicher, als dass immerhin drei Viertel der deutschen Arbeitnehmer (75 Prozent) regelmäßige Weiterbildung als wirksames Mittel gegen den herrschenden Fachkräftemangel ansehen, so die repräsentative Umfrage. Um in den Genuss regelmäßiger Weiterbildungen zu kommen und dadurch auch die eigene Wettbewerbsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen, gaben sogar knapp drei Viertel (71 Prozent) der Beschäftigten an, sich an den Kosten einer Weiterbildung beteiligen zu wollen.

Fachkräftemangel könnte entschärft werden
Peter Dewald, Geschäftsführer von Sage Software: "Allein in der IT-Branche fehlen laut Aussagen des Branchenverbandes Bitkom derzeit mehrere zehntausend qualifizierte Mitarbeiter. Umso erstaunlicher ist, dass so viele Arbeitnehmer die Chance ungenutzt lassen, sich beruflich weiterzubilden und sich aktiv auf Veränderungen im Arbeitsalltag vorzubereiten. Die Umfrage zeigt ein großes Potenzial auf beiden Seiten, dem Fachkräftemangel aus eigener Kraft entgegen zu wirken."

Ayse Gül, Personalchefin beim 700 Mitarbeiter zählenden Softwareanbieter Sage, weist darauf hin, "dass gerade in den zahlreichen Hochtechnologie-Branchen in Deutschland das hohe Know-how der Mitarbeiter nur durch regelmäßige Weiterbildungsmaßnahmen auf einem konstanten Niveau gehalten oder sogar gesteigert werden kann". Aus diesem Grunde sind regelmäßige Weiterbildungsmaßnahmen bei Sage Teil der jährlichen Zielvereinbarungen mit den Mitarbeitern.

Software-Lösungen helfen beim Weiterbildungsmanagement
"Mit intelligenten Planungssystemen können Personalverantwortliche den Verwaltungsaufwand für ihre Weiterbildungen gering halten und zielgerichteter an der Unternehmensstrategie ausrichten", erläutert Matthias Schneider, Vorstand der s+p Software und Consulting AG in Leipzig. Das Unternehmen ist ein führender Hersteller von Softwarelösungen für Personalmanagement und Personalabrechnung in Deutschland. Unternehmen können damit ihre Prozesse im Personalwesen effizienter ausrichten und das Potenzial ihrer Mitarbeiter bestmöglich nutzen. Zum Produktportfolio zählen beispielsweise Software-Lösungen für das Bewerber-Management, die Erstellung von Mitarbeiter-Intranet-Portalen und die Steuerung von Weiterbildungsmaßnahmen.

Kostenloser Leitfaden
Eine kostenlose Checkliste mit Praxistipps zum Thema "Effizientes Weiterbildungsmanagement", ist auf der Website der s+p AG abrufbar: http://www.spag-personal.de/checkliste . Das zehnseitige Dokument gibt mittelständischen Unternehmen praktische Hinweise, wie sie ihre Personalarbeit effizienter gestalten und so auch dem drohenden Fachkräftemangel entgegen wirken können.

Zur Durchführung der Umfrage
Die repräsentative Umfrage wurde Anfang 2008 durch die Forschungsgruppe Wahlen und im Auftrag der Sage Software GmbH und der s+p Software und Consulting AG durchgeführt. Insgesamt haben 589 Arbeitnehmer an der Befragung teilgenommen. Die kompletten Umfrageergebnisse erhalten Sie auf http://www.sage.de/presse unter dem Link "Studien & Trends".

Download von Pressemitteilung und Grafikmaterial: http://www.sage.de/presse

Über Sage Software
Die Sage Software GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen der britischen Sage-Gruppe. Diese ist mit rund 14.000 Mitarbeitern und 5,5 Millionen Kunden weltweit der drittgrößte Anbieter von betriebswirtschaftlicher Software und Services. Die Sage-Gruppe erzielte 2007 einen Umsatz von rund 1,713 Milliarden Euro.
Mit 25 Jahren Erfahrung, 250.000 Kunden und mehr als 1.000 Fachhändlern ist Sage einer der Marktführer für betriebswirtschaftliche Software und Services im deutschen Mittelstand. Im Ge-schäftsjahr 2007 erwirtschaftete Sage in Deutschland einen Umsatz von rund 79,7 Millionen Euro. Das Unternehmen beschäftigt hierzulande etwa 700 Mitarbeiter.

Lösungen von Sage sind speziell für die Bedürfnisse lokaler Märkte entwickelt. Sie helfen Kleinunternehmen ebenso wie dem gehobenen Mittelstand dabei, ihr Geschäft erfolgreicher zu führen. Das umfangreiche Portfolio umfasst Lösungen für die Bereiche Warenwirtschaft und Produktion, Finanzbuchhaltung, Geschäftsanalyse, Personalwirtschaft und Kundenmanage-ment bis hin zu Spezial- und Branchenlösungen. Ein ausgezeichneter Service rundet das Angebot ab.
Weitere Informationen unter: http://www.sage.de oder Tel.: 069/ 50007 - 6006.

Über die s+p AG
Über 8.000 Unternehmen und Verwaltungen in Deutschland vertrauen bei ihrer Personalarbeit auf die Lösungen der s+p Software und Consulting AG (s+p AG). Als führender Hersteller von HR-Software im Mittelstand und bei großen Organisationen bietet s+p Personalverantwortlichen einfach bedienbare und praktische Werkzeuge für die tägliche Personalarbeit und das strategische Personalmanagement an. Die s+p Personalwirtschaft ist hochintegrierbar und vereint Lösungen für unterschiedliche Aufgaben im Personalbereich mit den Kosten- und Implementierungsvorteilen von Standardsoftware. Mit der s+p Personalwirtschaft bearbeiten Organisationen (Industrie, Behörden, Kommunen, Verbände u.a.m.) mittlerweile insgesamt mehr als zwei Millionen Personalstämme.
Weitere Informationen unter: http://www.spag-personal.de.

Pressekontakt:

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Jörg Wassink, Pressesprecher
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