pte20090821003 in Leben
Medikament aus Reis-Abfällen
Deutsch-ägyptisches Projekt zur Erforschung von Reiskleie
Frankfurt (pte003/21.08.2009/06:15)
Jährlich fallen bei der Produktion von weißem Reis weltweit Millionen Tonnen von Reiskleie an. Nun untersuchen Wissenschaftler um den Pharmakologen Walter Müller von der Frankfurter Goethe-Universität http://www.uni-frankfurt.de das gesundheitsfördernde Potenzial dieses vitamin- und nährstoffreichen und Abfallprodukts. "Wir wollen mit der deutsch-ägyptischen Forscherkooperation feststellen, welche pflanzlichen Arzneimittel sich aus der Reiskleie gewinnen lassen", so Müller im pressetext-Interview. In Ägypten und den meisten Reis anbauenden Ländern dient Reiskleie vornehmlich als Tierfutter oder sie wird verbrannt. Das trägt zur Erntezeit vor allem in Kairo regelmäßig zu erheblicher Luftverschmutzung bei.
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