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FRüHERE MELDUNGEN

pts20000202029 in Business

Medienagentur zahlt 50.000 Mark Schadensersatz für illegalen Softwareeinsatz

62 Lizenzen fehlten - Erfolgsmeldung der Business Software Alliance


München (pts029/02.02.2000/13:00)

50.000 DM Schadensersatz und Anwaltskosten sowie weitere 53.000 DM für die Nachlizenzierung von Software muss jetzt eine Medienagentur aus Baden-Württemberg zahlen. In dem Unternehmen mit rund 50 PCs fehlten 62 Lizenzen verschiedener Microsoft-, Adobe- und Macromedia-Programme. Die Business Software Alliance (BSA) war einem Hinweis an ihrer Hotline - 0800-17 18 010 - nachgegangen.

Gleich zu Beginn des neuen Jahres kann die BSA erneut Erfolge melden: Aufgrund eines Hinweises an der gebührenfreien Hotline stieß der Verband auf illegalen Softwareeinsatz bei einer großen Medienagentur.

Teure Software
Mit insgesamt 102.728 DM oder 1.657 DM pro Lizenz, die jetzt durch Schadensersatz, Anwaltskosten und die Nachlizenzierung entstanden sind, ist dieser illegale Software-Einsatz einmal mehr teurer als der legale Erwerb gewesen wäre. Dieser Fall reiht sich ein in die Riege schnell expandierender Unternehmen, bei denen aufgrund des sprunghaften Wachstums eine ordnungsgemäße Software- und Lizenzkontrolle auf der Strecke bleibt. Erst im Dezember hatte ein Internet Provider aus diesem Grund knapp 330.000 DM für Schadensersatz und neue Softwarelizenzen aufbringen müssen.

"Unternehmen sollten das Thema Softwaremanagement ernster nehmen", empfiehlt Georg Herrnleben, Regional Manager der BSA für Zentraleuropa. "Nicht nur, weil sie Gefahr laufen, von der BSA entdeckt zu werden, sondern weil der Wildwuchs an Software, verschiedenen Versionen und steigenden Daten-volumen früher oder später auch das Geschäft behindert." Für Informationen und Hinweise zu Softwarepiraterie und Lizenzmanagement ist die BSA in Deutschland über eine gebührenfreie Hotline 0800 - 17 18 010 erreichbar.

Software-Management - Pflicht und Chance
Die konsequente Verwaltung von Software ist in vielen Unternehmen nach wie vor nicht organisiert. Diese wesentlichen Massnahmen sollte eine Firma treffen:

1 Umfassende Ist-Analyse der installierten Software und der vorhandenen Lizenzen sowie Bedarfsanalyse bei den Mitarbeitern.

2 Zentralisierung des Softwareeinkaufs. Es empfiehlt sich, bei autorisierten Fachhändlern einzukaufen, die auch Beratung über Lizenzprogramme und Volumenverträge anbieten.

3 Alle Datenträger, Lizenzverträge und Rechnungen sorgfältig aufbewahren, möglichst unter Verschluss.

4 Einen Verantwortlichen mit der Softwareverwaltung und regelmäßigen Kontrolle betrauen.

5 Interne Richtlinien für Mitarbeiter schaffen, am besten als Anhang oder Teil des Arbeitsvertrages. Detaillierte Information der Mitarbeiter über Lizenzvorschriften sowie regelmässig Prüfung, ob die Richtlinien eingehalten werden.

6 Hard- und Softwarebudget gesondert planen.

Ist die manuelle Kontrolle der installierten Software und der Lizenzen in kleinen Firmen noch vergleichsweise einfach, wird diese Aufgabe in einem Netzwerk zunehmend komplex. In diesen Fällen empfiehlt sich der Einsatz von Metering-, Audit- oder Management-Software. Diese bietet noch weitere Vorteile: Der Zugriff auf bestimmte Software kann auf einzelne Anwender limitiert werden, so spart man beim Softwarekauf. Außerdem werden wichtige Firmendaten so besser geschützt und Störfälle durch Fehlbedienung reduziert.

Informationen zur BSA
Seit 1988 setzt sich der internationale Interessenverband Business Software Alliance (BSA) weltweit für den Schutz von Software als geistiges Eigentum ein. Ziel der BSA ist es, sowohl mit Aufklärungsprogrammen als auch gezielten Strafanträgen der betroffenen Herstellerfirmen, das weltweit große Volumen an raubkopierter Software einzudämmen. In diesem Zusammenhang unterstützt der Verband die weltweite Harmonisierung entsprechender Gesetze im Interesse eines freien Technologiehandels.

Weltweite Mitglieder der BSA sind Adobe Systems, Apple Computer, Autodesk, Bentley Systems, Compaq, Corel, Filemaker, IBM, Intel, Intuit, Lotus Development, Macromedia, Microsoft, Network Associates, Novell, Sybase, Symantec und Visio. Deutsche Mitglieder der BSA sind: Adobe Systems, Apple Computer, Autodesk, Corel, Filemaker, Macromedia, Microsoft, Symantec und Visio.

BSA-Websites - Deutschland:
http://www.bsa.de
International: http://www.bsa.org

Weitere Informationen:
BSA Europe, Georg Herrnleben
Regional Manager Central Europe
E-Mail: georgh@bsa.de
Agnesstrasse 40
D - 80798 München
Tel.: 0049 / 89 27 35 97 57
Fax: 0049 / 89 27 35 97 58
Gebührenfreie BSA-Hotline:
Tel.: 0049 / 800 -17 18 010
Fax: 0049 / 800-17 18 020

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