pte20130226004 in Business
Medien fordern Akteneinsicht im Fall Litwinenko
Regierung sieht möglichen Schaden für "nationale Sicherheit"
London (pte004/26.02.2013/06:15)
Drei große britische Medien fordern im Fall um den ermordeten Geheimagenten Alexander Litwinenko die Regierung in London dazu auf, bislang geheim gehaltene Dokumente der Öffentlichkeit endlich zugänglich zu machen. Der Guardian, die BBC sowie die Financial Times haben sich zusammengeschlossen und kritisieren einhellig die Informationspolitik von Außenminister William Hague. Dieser hält Beweismittel der Untersuchung rund um die mysteriöse Polonium-Vergiftung aus dem Jahr 2006 bewusst zurück. Die vertraulichen Dokumente könnten der "nationalen Sicherheit" sowie den "internationalen Beziehungen" Großbritanniens schaden, so Hague.
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