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pts20090331020 Unternehmen/Finanzen, Handel/Dienstleistungen

Russische Unternehmen setzen auf Standort Österreich

Investitionspläne bleiben aufrecht - Beratungsdienstleistungen erwünscht

Wien (pts020/31.03.2009/11:21) - Österreich ist für russische Unternehmen im Ausland ein zentraler geographischer und wirtschaftlicher Knotenpunkt. Jedes zweite Unternehmen, das sich hier ansiedelt, etabliert in Österreich auch sein Headquarter. Jede dritte Firma aus Russland nutzt Österreich ganz gezielt als Sprungbrett für den Geschäftsaufbau in der Europäischen Union. Die Mehrheit der russischen Unternehmen ist der Meinung, dass Österreichs Bedeutung als Standort künftig noch wachsen wird. Dies geht aus einer Befragung hervor, die von den PR-Consultern Temmel, Seywald & Partner im ersten Quartal 2009 durchgeführt wurde.

Zentrale geographische Lage beliebt
Für russische Unternehmen präsentiert sich Österreich als wirtschaftlicher Knotenpunkt zwischen Ost und West (EU). Ein Drittel der Umfrageteilnehmer (34,6%) nutzt Österreich als Sprungbrett in die EU, während bereits die Hälfte der Befragten hier ihr Headquarter aufgeschlagen hat (50%). Der Großteil der befragten Unternehmen ist im Handel tätig (46,2%). Dies deutet darauf hin, dass Österreich auch als Zentrum künftiger Handelsströme wichtig bleibt. Insgesamt erfreulich ist, dass die Wahl Österreichs als Standort für nahezu alle Befragten auch in Zeiten der Krise als "richtig" gesehen wird.

Russische Unternehmen trotzen Wirtschaftskrise
Die globale Finanzkrise wirkt sich natürlich auch auf die russischen Unternehmen in Österreich aus - wenn auch nicht dramatisch: Die Investitionspläne bleiben großteils aufrecht. Fast drei Viertel (73%) sehen keine Änderung hinsichtlich ihrer Investitionsvorhaben. Jedes zehnte Unternehmen (9%) plant 2009 sogar mehr zu investieren. Mehrfach spontan wurden Einsparungen bei den Ausgaben für Immobilien genannt. Die Businesspläne russischer Unternehmen hingegen werden durch die Krise sichtlich beeinträchtigt: 73% der Befragten geben an, dass die Businesspläne ihrer Unternehmen gemäß der aktuellen Wirtschaftskrise adaptiert werden müssen.

Handel und Industrie als Schwerpunkte
Drei von vier russischen Unternehmen sind entweder in Handel (46,2%) oder Industrie (30,8%) tätig. Vor allem bei Handelsfirmen ist Österreich ein beliebter Standort. Bei der Betrachtung der Mitarbeiterzahlen stellt man allerdings fest, dass nur jede fünfte der befragten Handelsfirmen mehr als 20 Angestellte unterhält, und auch diese die 20er Marke kaum überschreiten. Auch russische Industrieunternehmen gründen gerne eine Niederlassung in Österreich. Sie sind zumeist in eine Holdingstruktur eingegliedert und unterhalten den Standort, um von hier aus die Finanzen der Auslandstöchter zu verwalten. Die Industrieanlagen befinden sich meist in Osteuropa oder Russland.

Hoher Bedarf an Beratung: Steuer- und Rechtsberater an erster Stelle
Aufgrund der sprachlichen Distanz sind kompetente und russophile Berater beliebt bei den russischen Unternehmen. Auch die unterschiedliche Mentalität und die unterschiedlichen Rechtssysteme tragen dazu bei, dass russische Firmen auf Berater in Österreich setzen: 88% nutzen bereits Beraterdienstleistungen. Klar an erster Stelle platzieren sich dabei die Steuerberater (81%) und Rechtsanwälte (65%). Diese werden am ehesten bei den Auslandsaktivitäten der russischen Unternehmen in Anspruch genommen (77,1% und 65,4%). Mit etwas Abstand auf Platz 3 rangieren Finanzdienstleister mit 31%.

Relativ hoch ist der Anteil der Unternehmen, die Dienstleistungen von IT-Beratern zur Effizienzsteigerung nutzen (19%). Kommunikationsberater werden hingegen seltener in Anspruch genommen: Nur acht Prozent der Befragten nutzen deren Services. Dies ist allerdings darauf zurückzuführen, dass für viele der befragten russischen Unternehmen Kommunikationsdienstleistungen wie PR & Lobbying nicht klar definiert sind.

Hohes Niveau bei Steuer - und Rechtsberatern
Der Großteil der befragten russischen Unternehmen hat mit Beratern in Österreich durchaus positive Erfahrungen gemacht. Am besten schneiden hierbei wiederum Steuer- und Rechtsberater ab. Auch die Finanzberater, die IT-Dienstleister und die M&A-Berater werden gut bewertet, wenn ihre Dienste in Anspruch genommen wurden. Die wichtigsten Voraussetzungen für eine Zusammenarbeit mit russischen Unternehmen sind Kompetenz und Vertrauen (88,5 bzw. 84,5% "sehr wichtig"). Dahinter folgen der persönliche Kontakt sowie Reputation (50% "sehr wichtig").

Hoher Beratungsbedarf
Russische Unternehmen sehen die Zukunft in der Europäischen Union, und Österreich dient hierbei als Brücke. Knapp 70% der befragten Topmanager sagen, dass sie in Österreich Berater brauchen werden, 58% in Westeuropa, 31% in Zentral- und Osteuropa, knapp 12% in allen Märkten West- und Osteuropas. Jedes dritte Unternehmen (31%) braucht die Unterstützung von Beratern sofort, weitere 54% mittelfristig.

Österreichs Rolle als Drehscheibe
"Trotz Finanzkrise bleibt Österreich für russische Unternehmen eine strategisch wichtige Drehscheibe", erläutert der Leiter des Russland-Kompetenzzentrums bei Temmel, Seywald & Partner, Hubert Thurnhofer. "Für die Entwicklung ihrer Geschäftsziele suchen russische Investoren sehr gezielt nach Unterstützung. Die Studie hat gezeigt, dass Russen nur jenen Beratern vertrauen, die ihre Leistungen genau definieren und ihre Kompetenz mit entsprechenden Referenzen belegen können." Rechtsberater und Steuerberater stehen deshalb hoch im Kurs. "Unternehmens- und Kommunikationsberater hingegen haben bei russischen Unternehmen nur dann eine Chance, wenn sie sehr genau erklären können, welchen Mehrwert sie ihrem Auftraggeber bieten."

Fotos von der Studienpräsentation sind auf Fotodienst abrufbar: http://www.fotodienst.at/browse.mc?album_id=2681

Studienleitung:
Mag. Hubert Thurnhofer
Temmel, Seywald & Partner
Josefstädter Straße 44, 1080 Wien
Tel. 01/4024851-108
thurnhofer@tsp.at

Information:
Dr. Wilfried Seywald
Temmel, Seywald & Partner
Josefstädter Straße 44, 1080 Wien
Tel. 01/4024851-0
seywald@tsp.at

(Ende)
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