pte20090218023 in Business
Massenabbau bei GM - Opel-Schicksal bleibt offen
"Big Three" brauchen weitere Milliarden gegen drohende Insolvenz
Detroit (pte023/18.02.2009/11:23)
Der angeschlagene Autohersteller General Motors (GM) http://www.gm.com hat prompt auf die Unterzeichnung des 787 Mrd. Dollar schweren Konjunkturpakets durch US-Präsident Barack Obama reagiert. Um die Insolvenz zu vermeiden, fordert der Konzern erneut staatliche Hilfen über 30 Mrd. Dollar - mehr als doppelt soviel als bisher erhalten. Zudem hat GM-Chef Rick Wagoner angekündigt, weltweit 47.000 Stellen streichen zu wollen. Davon betroffen wären den Hiobsbotschaften der vergangenen Tage zufolge auch deutsche Standorte. Die Zukunft der GM-Tochter Opel bleibt dennoch weiter ungewiss. Die Absatzkrise der Automobilbranche bedroht die "Big Three" aus Detroit zunehmend in ihrer Existenz. So warnt auch Chrysler vor einer Pleite und hofft auf den Erhalt weiterer fünf Mrd. Dollar an staatlichen Hilfen. Experten zufolge wird sich die Autokrise 2009 aber noch zuspitzen und weltweit keine Hersteller verschonen.
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