pte20260204019 in Business

Maschinenbauer trotz Nullwachstum optimistisch

Anzeichen für konjunkturelle Bodenbildung verdichten sich - VDMA pocht weiter auf Strukturreformen


Zahnräder: Derzeit ist noch Sand im Getriebe bei den Maschinenbauern (Foto: pixabay.com, Decster1)
Zahnräder: Derzeit ist noch Sand im Getriebe bei den Maschinenbauern (Foto: pixabay.com, Decster1)

Frankfurt am Main (pte019/04.02.2026/12:30)

Leichte Stimmungsaufhellung trotz Nullwachstum in den Auftragsbüchern 2025: So fasst der Branchenverband VDMA das abgelaufene Geschäftsjahr der Maschinen- und Anlagenbauer in Deutschland zusammen.

Rückläufiger Trend

Dieses Ergebnis ist getrieben worden durch ein Orderplus von sieben Prozent aus den Euro-Partnerländern. Die Bestellungen aus dem Inland (minus ein Prozent) und aus dem Nicht-Euro-Ausland (minus zwei Prozent) waren im Gesamtjahr 2025 dagegen rückläufig, heißt es.

Im Dezember seien die Ordereingänge binnen Jahresfrist um real fünf Prozent rückläufig. Treiber war hier ein Minus von elf Prozent aus dem Nicht-Euro-Ausland, teilweise zu erklären durch Großaufträge im Vorjahresmonat, heißt es heute, Mittwoch, aus dem VDMA.

Aus den Euro-Ländern wurde demzufolge ein Bestellrückgang von drei Prozent verbucht, womit die Auslandsorders insgesamt um neun Prozent sanken. Die Bestellungen aus dem Inland legten dagegen um sieben Prozent zum Vorjahr zu, betont die Branchenvertretung.

Verband zuversichtlich

"Die Anzeichen auf eine konjunkturelle Bodenbildung für den Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland verdichten sich. Das zeigt sich in der Auftragsstagnation auf Jahressicht sowie insbesondere in den wachsenden Bestellungen im vierten Quartal", so VDMA-Chefvolkswirt Johannes Gernandt.

Für 2026 prognostiziert der Ökonom ein kleines Plus in der Produktion von real einem Prozent. Strukturelle Reformen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts seien für ein nachhaltiges Wachstum des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus unabdingbar.

Das vierte Quartal 2025 brachte ein Auftragsplus von real drei Prozent. Bestellungen aus dem Inland blieben konstant zum Vorjahr. Aus dem Ausland kamen vier Prozent mehr Orders (Euro-Länder: minus zwei Prozent, Nicht-Euro-Länder: plus sechs Prozent).

(Ende)
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