pte20090902030 in Leben
Mangelernährung im Spital teurer als Fettsucht
Frühe feste Nahrung nach Operation verkürzt den Spitalsaufenthalt
Wien (pte030/02.09.2009/13:35)
Spitalspatienten und Pflegeheim-Bewohner haben ein besonders hohes Risiko, zu wenig zu essen. Das verdeutlichen die Beiträge am Kongress der Europäischen Gesellschaft für klinische Ernährung und Stoffwechsel http://www.espen.org/vienna , der derzeit in Wien stattfindet. Die am Kongress präsentierten Zahlen zeigen, dass Mangelernährung in der öffentlichen Diskussion zu Unrecht völlig unterschätzt wird. "In der EU sind zwischen fünf und 15 Prozent der Gesamtbevölkerung, jedoch 40 Prozent der Spitalspatienten und 60 Prozent der Pflegeheimbewohner unterernährt oder auf dem Weg dorthin", resümiert Kongresspräsident Michael Hiesmayer von der Medizinischen Universität Wien http://www.meduniwien.ac.at/htg die Ergebnisse. In absoluten Zahlen betreffe dies 30 Mio. Menschen, wobei die Folgekosten EU-weit 170 Mrd. Euro pro Jahr betragen würden. "Das ist das dreifache der Kosten für Adipositas".
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