pte20090408026 in Business
Magazine vermischen Werbung und Artikel
Cover-Anzeigen in den USA bisher verboten
New York (pte026/08.04.2009/11:40)
Die klare Trennung von redaktionellen Inhalten und Werbeanzeigen in Magazinen geht zunehmend verloren. War es einst üblich, redaktionelle und Anzeigenseiten in den Heften unbedingt separat zu halten, geben heute immer mehr Zeitschriften diesen Grundsatz auf. Wie die New York Times berichtet, haben sich mittlerweile die meisten großen US-Magazine - darunter Entertainment Weekly, Time und People - dazu entschlossen, Werbung stärker in die redaktionellen Beiträge einzuflechten. Manche Titel drucken inzwischen auch Anzeigen auf dem Cover, was in den USA bisher eigentlich laut Richtlinien der American Society of Magazine Editors (ASME) http://www.magazine.org verboten ist. "Jeder muss klar zwischen Werbung und Artikel unterschieden können. Kann man den Unterschied nicht mehr erkennen, dann gibt es ein Problem", meint Sid Holt, Chef der ASME.
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