pte20070412037 in Leben
Männliche Pflanzen mit weniger Risiko genmanipulierbar
Nutzen transgener Gewächse für mitteleuropäische Flora umstritten
Potsdam/Heidelberg (pte037/12.04.2007/13:49)
Das Risiko der Auskreuzung genmanipulierten Pflanzenerbguts lässt sich minimieren, wenn sich die Veränderungen auf bestimmte Zellteile beschränken. Das haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Molekulare Pflanzenphysiologie http://www.mpimp-golm.mpg.de in einer Studie an Tabakpflanzen nachweisen können. Dazu experimentierten sie mit Genmanipulationen an den Chloroplasten der Pflanzen - jenen Zellteilen, in denen die Photosynthese abläuft. Da diese und die in ihnen enthaltenen Gene nur von der Mutterpflanze weitergegeben werden, blieben Eigenschaften einer gentechnischen Veränderung auf die weibliche Linie beschränkt. Dieses Wissen könnte die Sicherheit beim Einsatz gentechnischer Pflanzen verbessern.
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