pte20000229009 in Leben
Männer verzichten auf medizinischen Rat
Krankheitssymptome verschwinden von selber wieder
London (pte009/29.02.2000/10:30)
Eine Studie der Royal Pharmaceutical Society of Great Britain (RPSGB) http://www.rpsgb.org.uk ist zu dem Ergebnis gekommen, dass fast ein Drittel der Männer unter 40 Jahren nichts gegen Krankheitssymptome unternimmt. Sie hoffen, dass die Krankheit von selber wieder weggehen wird. Mehr als die Hälfte dieser Altersgruppe geht nicht einmal regelmäßig in die Apotheke um sich Medikamente gegen Grippe oder Halsschmerzen zu besorgen. Die RPSGB warnt davor, dass dieses Übergehen von leichteren Erkrankungen dazu führen könnte, dass auch im Ernstfall die ersten Symptome einfach übersehen werden. Studien belegten, dass die Symptome für Prostatakrebs im Durchschnitt vier Jahre lang unbehandelt bleiben.Die RPSGB erklärt, es sei ein für Männer typisches Verhalten den Kopf eher in den Sand zu stecken als professionelle Hilfe zu suchen. Roger Odd betont, dass diese Studie belege, dass Männer weder Ärzte noch Apotheker um Rat fragten. Mehr als die Hälfte jener, die doch den Weg in die Apotheke gefunden haben, fragten nach rezeptfreien Medikamenten. Nur zehn Prozent der Befragten gaben übrigens an, lieber mit einem Apotheker über ihre Beschwerden reden zu wollen. Diese Zahl stieg auf rund 25 Prozent, wenn es um geschlechtsspezifische Erkrankungen ging. (bbcnews) (Ende)
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