pte20070626039 in Business
Luxus-Problem mit Studiengebühren
Finanzmittelvergabe versandet in universitärer Bürokratie
Hamburg/Berlin (pte039/26.06.2007/15:45)
Studiengebühren füllen die Universitätskassen. Aber enge gesetzliche Vorschriften machen es kompliziert, all die Millionen auszugeben. Das berichtet die Wochenzeitung "Die Zeit". "Ursache solcher Luxussorgen sind die Studiengebühren, die in Baden-Württemberg und in fünf anderen Bundesländern in diesem Jahr erstmals erhoben werden. Rund 18 Mio. Euro jährlich spülen sie allein in Heidelberg in die Kasse, das entspricht einem Plus des Uni-Budgets von rund zehn Prozent. So richtig klar wird die Bedeutung der Campusmaut jedoch erst, wenn man sich vor Augen führt, dass in einem normalen Hochschulhaushalt 90 von 100 Euro bereits ausgegeben sind, bevor sie eingenommen wurden, für Professorengehälter zum Beispiel, aber auch für Strom- oder Heizkosten. An der Uni Heidelberg heißen 18 Mio. zusätzlich: Die frei zur Verfügung stehenden Mittel haben sich quasi über Nacht verdoppelt. Das ist das vorläufige Ende jahrzehntelanger Mangelverwaltung", so die Zeit.
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