pte20081022024 in Business
Lufthansa manövriert sich bei AUA in Top-Position
Nach Rückzug von Air France-KLM und S7 hält Lufthansa das Heft in der Hand
Wien (pte024/22.10.2008/11:29)
Die Frist zur Abgabe eines verbindlichen Übernahme-Angebots der Austrian Airlines (AUA) http://www.aua.at ist abgelaufen. Ein Bieter für die angeschlagene und schwer verschuldete österreichische Fluglinie sei jedoch nicht gefunden worden. Nachdem eine Offerte durch die russische S7 ausblieb, tritt auch die französisch-niederländische Air France-KLM den Rückzug an. Die deutsche Lufthansa spielt nun offenbar auf Zeit. Von einem fristgerechten verbindlichen Angebot habe der AUA-Star-Alliance-Partner zwar abgesehen, wolle dieses jedoch bis Freitag "nachliefern". Mit der Verzögerungstaktik und dem Ausscheiden der Mitstreiter manövriert sich die Lufthansa in eine aussichtsreiche Position und hält in den Verkaufsverhandlungen das Heft in der Hand. Erfüllt die AUA die Bedingungen des nunmehr letzten ernsthaften Übernahmeinteressenten nicht, droht die Privatisierung zu platzen.
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