pte20090908037 in Business
LKW-Zulieferer Cargobull streicht jede zehnte Stelle
Mitarbeiterabbau lässt sich nicht mehr länger hinauszögern
Horstmar (pte037/08.09.2009/13:45)
Schon seit Monaten spürt der LKW-Zulieferer Schmitz Cargobull http://www.cargobull.com ebenso wie die gesamte Branche die Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise. Nachdem der LKW-Spezialist bereits rund 350 Zeitverträge nicht verlängern konnte, ist ein Stellenabbau bei der Stammbelegschaft nun unausweichlich. 411 Arbeitnehmer, rund zehn Prozent der deutschlandweit 4.000 Beschäftigten, sollen nun entlassen werden. "Wir haben diesen Schritt über die Sommermonate verzögert. Aber es ist keine Wende zu erkennen", sagt Cargobull-Sprecher Gerd Rohrsen. Betroffen sind vor allem der Stammsitz Horstmar und der Standort Altenberge. Der Standort Vreden bleibt wegen verhältnismäßig guter Auslastung derzeit unberührt. Dort soll Kurzarbeit dem Unternehmen eine Galgenfrist verschaffen. In Gotha, wo bereits ein Mitarbeiterabbau stattgefunden hat, sind Prognosen derzeit schwierig. Die IG Metall spricht bezüglich der Entlassungen von einer "großen Katastrophe für die betroffenen Menschen und die ganze Region".
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