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pts20010101009 in Business

Linzer Robotersteuerung in 18 Autowerken im Einsatz

Keba AG verdient mit Lackier-Technologie 2001 40 Mio. Schilling


Linz (pts009/01.01.2001/14:15)

Bereits 10 Automobilerzeuger verwenden Robotersteuerungen der Linzer Keba AG für die Lackierung ihrer Karossen. In insgesamt 18 Werken kommt die "Kemro K700"-Steuerung in den Auto-Großserien-Lackieranlagen der Dürr AG http://www.durr.com zum Einsatz. Dürr ist mit zehn Mrd. Schilling Jahresumsatz in diesem Bereich Weltmarktführer. Keba erwartet für die Robotersteuerung im Jahr 2001 einen Umsatz von 40 Mio. Schilling. http://www.keba.at/industrie/roboter/index.htm

"50 Prozent aller Autos werden mit Dürr-Systemen gespritzt", deutet der für den Geschäftsbereich Industrieautomation bei Keba zuständige Wolfgang Pimiskern im Gespräch mit pressetext.austria die Marktentwicklungs-Chancen der Kemro K700 an. Die Steuerung sei so leistungsstark, dass mehrere Roboter mit einem System gesteuert werden können. Eine CPU reiche aus, um mit 12 Roboterarmen (37 Achsen) die Außenlackierung von Karossen vorzunehmen, bisher waren dafür mehrere Steuerungen nötig. Die erste Lackieranlage nahm Ende 1999 bei DaimlerChrysler ihren Betrieb auf. Im Auftrag der Dürr AG entwickelten die Linzer die Steuerung gemeinsam mit dem Fraunhofer-Forschungsinstitut (Stuttgart) und der Universität Wien. Die Kosten dafür beliefen sich auf etwa 40 Mio. Schilling.

Die größte Errungenschaft der Steuerung sei es, so Pimiskern, dass die Lackierung an bewegten Objekten durchgeführt werden könne (so genanntes Line Tracking). Die Möglichkeit, am laufenden Fließband zu lackieren, beschleunige den ganzen Produktionsprozess in der Fertigungshalle. "Neue Rechenalgorithmen ermöglichen eine bislang unerreicht hohe Lackierqualität", heißt es in einer Aussendung von Keba, auch reduziere die Technologie den Lackiermittelverbrauch.

Das auf Industrie- und Bankautomation spezialiserte Unternehmen rechnet im Jahr 2000 mit einem Umsatz von knapp einer Mrd. Schilling. Keba gewann den oberösterreichischen Landespreis für Innovation und wird somit an der Wahl zum Staatspreis für Innovation am 10. Januar 2001 in Wien teilnehmen. (Ende)
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