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pts19991103017 in Business

Lady Futura führt durch die Cyberstadt

Wiener Agentur entwickelt städtisches Informationssystem


Wien (pte) (pts017/03.11.1999/12:00)

Ein städtisches Informationssystem mit dem klingenden Namen Utopia entwickelt die Agentur Meta Wien. http://www.meta.at Die geplante Cyber-Stadt soll große Datenmengen übersichtlich darstellen und verwalten können. Utopia wird, so der ehrgeizige Plan der Softwareentwickler, in verschiedenen Städten Europas installiert und soll Menschen auf regionaler Ebene verbinden sowie den Einstieg ins Internet erleichtern.

Das Projekt Utopia ist gleichsam ein "work in progress", verändert sich mit Fortschritt der Entwicklung und des Internet. "Ob es das Projekt in der angedachten Form jemals geben wird, steht nicht fest", sagt Meta Wien-Geschäftsführer Mag. Markus Gasser. Das Konzept der Cyberstadt sieht ein fiktives Ziel vor, auf das die Entwickler hinarbeiten. "Alles das, was im Zuge dieser Entwicklung passiert, kann auch in andere Produkte einfließen", meint Gasser. Möglich also, dass Utopia Utopie bleibt, die im Zuge der Projektentwicklung gewonnenen Erkenntnisse aber spannende und nützliche Tools hervorbringen.

Das Konzept Utopia sieht ein einfach bedienbares, aber technisch ausgeklügeltes Benutzer-Interface für das Internet in einer Stadt vor. Die "Architektur" der Cyberstadt ist dabei durch Übersichtlichkeit und Klarheit definiert, denn, so Gasser, "Utopia ist in erster Linie ein Ort, an dem man schnell zu den gesuchten Informationen gelangt, egal, ob dies die Suche nach einer Person, das aktuelle Veranstaltungsprogramm oder ein Chat-Room ist."

Die Cyberstadt hat die Form einer Kugel, die aus mehreren Schichten besteht. Innerhalb dieser Kugel befinden sich Daten- und Informationspunkte, die jeweils einen Content im Internet darstellen. Diese Punkte können etwa einen Link repräsentieren, eine Dienstleistung Utopias oder einen "Bewohner". In die Oberfläche der Kugel münden Leitungen, so genannte Inter-Routen, die Utopia mit anderen Städten verbinden werden. In diesen Leitungen fließen Informationen von einer Stadt zur anderen und können so von jedem Bewohner und Besucher Utopias gefunden und abgefragt werden.

Innerhalb der Kugel gibt es verschiedene Räume, die sich vom Mittelpunkt ausgehend bis an die Kugeloberfläche ziehen: Im Raum des Wissens sind Informationen und Daten gelagert. Im Raum der Demokratie werden etwa Umfragen und deren aktuelle Ergebnisse präsentiert. Darüber hinaus gibt es den Raum der Kommunikation, in denen sich mehrere Menschen treffen können bzw. auch kleinere Orte, an denen nur zwei Individuen in Ruhe miteinander kommunizieren können. Im Raum der Kultur sind Galerien, Clubs und Förderungseinrichtungen vertreten. Und im Raum des Handels kann der Besucher Produkte von Unternehmen finden und sich mit anderen zu Gemeinschaften zusammenschließen.

Zur Navigation in der Cyberstadt haben die Wiener Softwareentwickler ein elektronisches Helferlein namens Lady Futura entwickelt. Die Dame ist wohlwollende Helferin in Utopia und unterstützt die Besucher aus der realen Welt, wenn sie sich nicht zurecht finden oder einen Ratschlag brauchen. Die Assistenten der Lady bringen den Besucher zu speziellen Informationspunkten.

Das Konzept Utopias wurde im Vorjahr vom Forschungsförderungsfonds (FFF) gefördert. An Utopia arbeiten derzeit acht Mitarbeiter aus den Bereichen Screen-Design, Konzeption, Programmierung und Projektleitung. Besonderes Augenmerk legen die Entwickler auf die benutzerfreundliche und intuitive Navigation. Es soll möglich sein, dass auch Menschen ohne besondere Vorkenntnisse im Internet einfach und sicher zu der gesuchten Information gelangen können. Die "fiktive" Gesamtinvestitionssumme für Utopia beträgt ca. 35 Millionen Schilling, als Projektdauer sind sechs bis acht Jahre veranschlagt. Meta Wien ist als Unternehmen auf Neue Medien spezialisiert und betreibt auch eine Ausbildungsstätte in dieser Richtung.

Das Unternehmen:
Meta Wien Markus Gasser
Margaretenstraße 22, 1040 Wien
Tel.: 01 / 5854778
Ansprechpartner: Mag. Markus Gasser
Mitarbeiter: 4, inkl. Freier Mitarbeiter 20
Umsatz 99 (Plan): ca. ATS 5 Millionen (Ende)
Aussender: ITTI: Informationstransfer für neue Technologien und Innovationen
Ansprechpartner: Georg Panovsky
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Website: www.fff.co.at/
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