pte20061031027 in Business
Kritik an einseitiger Offshore-Debatte
Blick auf Exportchancen deutscher IT-Dienstleister verstellt
Berlin/Neuss (pte027/31.10.2006/13:25)
Laut aktuellen Ergebnissen des Forschungsprojektes INTERDIG http://interdig.berlecon.de wird die Internationalisierung von IT-Dienstleistungen zu einseitig diskutiert. "Die große Anzahl von Artikeln und Beiträgen zum Thema Offshoring vermittelt zwar den Eindruck, dass das Thema Internationalisierung im IT-Services-Markt schon gründlich analysiert wurde. Die meisten Artikel betrachten das Thema jedoch eher an der Oberfläche. Fundierte Beiträge, in denen die Probleme der Internationalisierung strukturiert und mit wissenschaftlich anerkannten Methoden untersucht werden, sind dagegen rar. Zudem steht bei der Diskussion von Internationalisierungsstrategien deutscher IT-Dienstleister meist der Einkauf von IT-Dienstleistungen im Vordergrund", sagt Andreas Stiehler, Senior Analyst bei Berlecon Research http://www.berlecon.de und Projektleiter von INTERDIG. Der Handel mit IT-Dienstleistungen sei jedoch keine Einbahnstraße", betont Stiehler. Das zeige sowohl die Auswertung von Unternehmensdatenbanken und amtlichen Statistiken durch das RWI http://www.rwi-essen.de in Essen als auch die aktuelle Umfrage zur Internationalisierung von Dienstleistern der Informationsgesellschaft durch das ZEW http://www.zew.de in Mannheim. Demnach ist ein Großteil der IT-Dienstleister auch im Exportgeschäft aktiv und die deutsche Zahlungsbilanz beim Handel mit IT-Services nahezu ausgeglichen.
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