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pte20080402004 in Leben

Kriegstraumata bleiben wenig beachtetes Leiden

Erste Zivilstudie über arabischen Raum veröffentlicht


Beirut (pte004/02.04.2008/06:20)

Erstmalig ist eine Studie über das Auftreten von psychischen Störungen und deren Zusammenhang mit traumatischen Erlebnissen im Krieg für die arabische Region angefertigt worden. Ein Forscherteam der World Mental Health (WMH) Survey Initiative befragte dazu knapp 2.857 Libanesen zu Vorkommen und Häufigkeit psychischer Erkrankungen und dem Erleben kriegsbezogener traumatischer Situationen. Die Untersuchung ergab, dass diejenigen, die unmittelbar vom Krieg betroffen waren, einem vielfach erhöhten Risiko ausgesetzt waren, an Angststörungen, Phobien oder Störungen des Gemütszustandes zu erkranken. Bei Störungen der Impulskontrolle sei das Risiko sogar 13 mal höher, als bei den Befragten, die keine Kriegssituationen erlebt hatten. Rund 70 Prozent der Befragten gaben an, dass sie solchen Situationen ausgesetzt waren, also im unmittelbaren Kriegsgebiet gelebt hätten, Flüchtlinge waren oder Zeuge von Tod und Mord wurden.

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