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pte19971210004 in Business

KPMG-Studie: EURO-Umstellung kostet Milliarden

51 Mrd. Dollar Aufwand allein bei den 300 größten europäischen Firmen


Amsterdam (pte) (pte004/10.12.1997/09:24)

Die 300 größten europäischen Unternehmen kostet die Umstellung auf den Euro 51 Milliarden Dollar, 30 Milliarden entfallen auf die Anpassung der EDV-Systeme. Zu diesem Resultat kommt eine von KPMG Management Consulting mit Sitz in Amsterdam durchgeführte Umfrage. Knapp die Hälfte der befragten Firmen glaubt, die Euro-Kosten mittels bestehender EDV-Budgets finanzieren zu können, 32 Prozent überlegen sich, ob sie Gelder von den Jahr 2000-Projekten abzweigen sollen, und rund 25 Prozent spielen mit dem Gedanken, für neue Techniken - etwa Internet - eingeplante Posten für die Euro-Umstellung mit zu verwenden.

60 Prozent wollen existierende Systeme modifizieren, 12 Prozent gedenken, vorgefertigte Konversionspakete zu kaufen und sechs Prozent wollen gar neue proprietäre Systeme kreieren. Alles in allem, so der KPMG-Bericht, haben sich die Strategien und Budgetüberlegungen der Firmen gegenüber der letzten Umfrage 1996 stark konkretisiert. Das ist nicht weiter verwunderlich, soll doch die Einheitswährung ab 1.1.1999 gelten.

* Oracle enttäuscht über kümmerliches Wachstum *
Enttäuschung an der Wall Street und bei Oracle: Die Zahlen des Datenbankanbieters für das zweite Quartal 1997/98 (per 30. November) liegen deutlich unter den Erwartungen. Der Gewinn konnte zwar im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode von 179 auf 187 Millionen Dollar gesteigert werden, der Umsatz von 1,31 auf 1,61 Mrd. Dollar. Die meisten Analysten hätten aber, so Rick Sherlund von Goldman Sachs, im reinen Datenbankgeschäft ein Umsatzwachstum von 17 bis 20 Prozent erwartet - statt der kümmerlichen 3 Prozent. Nach ebenfalls enttäuschenden Datenbankverkäufen im 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres hatte Oracle-Boss Larry Ellison noch ein starkes Wachstum für den zweiten Abschnitt vorausgesagt.

* Goldener Fallschirm für Gil Amelio - 9,2 Mio. Dollar für 17 Monate *
Sein Abgang von der Apple-Spitze hat sich für Gil Amelio zumindest finanziell ausgezahlt. Wie aus einem bei der US-Börsenkommission eingereichten Apple-Dokument hervorgeht, hat der kriselnde Computerhersteller seinem im Juli abgehalfterten Boss eine Abgangsumme von insgesamt 9,2 Mio. Dollar bezahlt. Darin eingeschlossen sind der berühmte "goldene Fallschirm" - eine vertraglich geregelte Abgangsentschädigung im Falle frühzeitigen Ausscheidens - von 6,7 Millionen Dollar, Lohnfortzahlungen von zwei Mio. sowie ein Bonus für das im September abgeschlossene Geschäftsjahr.

Apple bezahlte an Amelio überdies 471.000 Dollar für die Benutzung seines Privatjets. Amelio selber erklärte, er finde die Summe gerechtfertigt, habe er doch Anfang 1996 seinen äußerst attraktiven Posten als Chef von National Semiconductor aufgegeben, um sich der beinahe unmöglichen Aufgabe zu widmen, Apple wieder auf Steigkurs zu bringen. (Computerwelt) (Ende)
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