pte20081127001 in Business
Korruption: Unternehmen im Geschenke-Dilemma
"Zusammenhang mit pflichtgemäßer Amtshandlung ist auszuschließen"
Wien (pte001/27.11.2008/06:00)
In der bevorstehenden Vorweihnachtszeit setzen sich viele Unternehmen mit dem Thema Korruption verstärkt auseinander. Dabei steht die zentrale Frage zur Disposition, inwieweit verschenkt werden darf und ab wann man selbst Geschenke ablehnen sollte. "In Österreich hat das seit dem 1. Januar dieses Jahres in Kraft getretene neue Antikorruptionsgesetz eher eine Verunsicherung mit sich gebracht. Da bereits gängige Praktiken in der Wirtschaft wie Essenseinladungen, Einladungen zu Kulturveranstaltungen oder auch Weihnachtsgeschenke zum Großteil unter Strafe gestellt wurden, werde ich pausenlos kontaktiert", sagt Sebastian Lesigang, Strafverteidiger, Rechtsanwalt und Regiepartner bei der Kanzlei Karasek Wietrzy http://www.kwr.at , gegenüber pressetext. Laut dem Juristen sei das Gesetz zu schwammig formuliert.
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