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pte20080407027 in Leben

Korallensterben durch Mikroben

Globale Erwärmung begünstigt Ausbreitung schadbringender Bakterien


Edinburgh (pte027/07.04.2008/13:50)

Das Sterben der Korallenriffe sehen Forscher der Society for General Microbiology http://www.sgm.ac.uk/ neben der Erderwärmung auch durch die Veränderung der Mikroorganismen, die in den Korallen leben, begründet. Durch die bisherige Erwärmung der Meere würden Korallen bereits jetzt an der oberen Temperaturgrenze leben, sodass schon kleine Veränderungen um ein oder zwei Grad schwerwiegende Schäden verursachen könnten. Zudem mache das "Leben am Extrem" die Korallen angreifbar für krankheitsverursachende Mikroben. John Bythell, Biologe an der Newcastle University http://www.ncl.ac.uk/biology , erklärt: "Wir können das Korallensterben, das nach der Korallenbleiche auftritt, größtenteils auf Veränderungen in den Mikroben zurückführen, die in und um die Riffe leben." Die Korallenbleiche beschreibt die Abstoßung der an den Korallen wachsenden Algen, die die Nährstoffaufnahme übernehmen. Im Jahr 1998 waren 17 Prozent der Korallenriffe weltweit durch die Folgen der Korallenbleiche zerstört worden.

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