pte20080617046 in Leben
Koffein verlangsamt Leberfibrose
Wirkweise des Kaffeeinhaltstoffs auf den Leberumbau geklärt
Aachen (pte046/17.06.2008/16:35)
Während einige Studien Hinweis darauf gegeben haben, dass durch regelmäßigen Kaffeegenuss bei chronisch Leberkranken der Leberumbau einen milderen Verlauf nahm, war der molekularbiologische Mechanismus für diesen Prozess bisher ungeklärt. Mediziner des Universitätsklinikums Aachen http://www.ukaachen.de um Olav Gressner konnten nun die Ursache klären: Das aufgenommene Koffein erhöht den Anteil des Botenstoffs Cyclo-AMP in den Leberzellen. Dieser Stoff blockiert den Bindegewebswachstumsfaktor CTGF, welcher für den Umbau gesunder Zellen in funktionslose Bindegewebszellen verantwortlich ist. "Koffein wird fast ausschließlich in der Leber abgebaut", berichtet Gressner, "dadurch bewirkt es eine Anreicherung des Cyclo-AMP exakt dort, wo es benötigt wird, um den Umbauprozess der Leber - Fibrose genannt - zu verlangsamen."
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