pte20080618036 in Leben
Körpereigener Mechanismus gegen krankhafte Blutgerinnsel entdeckt
"Schlüssel zu besseren Medikamenten gegen Herzinfarkt und Schlaganfall"
Würzburg (pte036/18.06.2008/13:55)
Erhöhtes Blutungsrisiko ist eine unerwünschte Nebenwirkung vieler Medikamente, die heute zur Therapie von Herzinfarkt und Schlaganfall eingesetzt werden. Wissenschaftler des Rudolf-Virchow-Zentrums an der Universität Würzburg http://www.virchow-zentrum.uni-wuerzburg.de konnten jetzt einen körpereigenen Mechanismus aufdecken, der bei gleicher Wirkung weniger Nebenwirkungen verspricht. Bisher wurde angenommen, dass Blutstillung und die krankhafte Ausbildung eines Blutpfropfs, der zu Gefäßverschluss und Durchblutungsstörungen führen kann, über den gleichen Mechanismus gesteuert werden. Bernhard Nieswandt und seine Kollegen zeigen nun auf, dass beide Wege doch getrennt verlaufen können. Schlüsselfigur sei hier das Protein STIM1.
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